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Göttingen PEN-Zentrum setzt sich gegen rechte Politiker ein
Die Region Göttingen PEN-Zentrum setzt sich gegen rechte Politiker ein
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20:01 28.04.2018
Podiumsdiskussion des PEN-Zentrums Deutschland in der Paulinerkirche in Göttingen. Quelle: Peter Heller
Göttingen/Darmstadt

Die Parteien sollten von ihrem Zugriffsrecht Gebrauch machen, teilte der Verband am Sonnabend im Anschluss an seine Jahrestagung in Göttingen mit. Das viertägige Treffen stand unter dem Motto „Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende - Meinungsfreiheit und der Umgang mit der Neuen Rechten“.

Außerdem appellierte der Verband an die Bundesregierung, sich entschieden von dem nach Ansicht der Autoren durch die USA, Russland, China und der Nato angeheizten neuerlichen Wettrüsten zu distanzieren. Anstatt die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, solle mehr in Konfliktvermeidung, die Beseitigung von Kriegsfolgen und die Entwicklungshilfe investiert werden. Die verabschiedeten Resolutionen sollen nach Angaben des Pen-Zentrums in Kürze auf den Internetseiten des Verbandes veröffentlicht werden.

Das deutsche PEN-Zentrum mit Sitz in Darmstadt ist eine von weltweit mehr als 140 Vereinigungen, die im P.E.N. International zusammengeschlossen sind. Sie verstehen sich als Anwalt des freien Worts und setzen sich für verfolgte und unterdrückte Schriftsteller ein. Der Name steht für „Poets, Essayists, Novelists“ (Dichter, Essayisten, Schriftsteller). Amtierende Präsidentin des PEN-Zentrums ist seit 2017 die in Hamburg lebende Autorin und Literaturwissenschaftlerin Regula Venske.

Von epd

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