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Parkgebühren in Göttingen steigen: 1,50 statt 1,20 Euro

Sparprogramm Parkgebühren in Göttingen steigen: 1,50 statt 1,20 Euro

Das wird für manche teuer: Die Stadt Göttingen will die Parkgebühren ab 2014 deutlich erhöhen. Für eine Stunde Stillstand am Straßenrand sollen Autofahrer dann in Parkzone I (Innenstadt und Randbereiche)  1,50 Euro zahlen – 30 Cent mehr als bisher. In Parkzone II will die Stadt die Gebühr von 60 auf 70 Cent je Stunde anheben.

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Parkautomat am Albaniplatz: In der Göttinger Parkzone I sollen Autofahrer ab 2014 deutlich mehr bezahlen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Damit will Göttingen jährlich etwa 318 000 Euro mehr einnehmen und so einen Baustein des Entschuldungshilfeprogramms (EHP) umsetzen. Das war eigentlich auch lange angekündigt. Aber: In den bisherigen Papieren und Diskussionen zum EHP war für Parkzone I immer nur von 1,40 Euro als neue Gebühr die Rede – nie von 1,50 Euro.

Gebührenerhöhungen 2011

Diesen überraschenden Aufschlag begründet die Verwaltung – einfacher ausgedrückt – so:  Bei vorherigen Gebührenerhöhungen (zuletzt Anfang 2011) habe sich gezeigt, dass etwa 25 Prozent der Parker aus Frust oder Verärgerung weg bleiben, die erwarteten Mehreinnahmen also geringer ausfallen. Bei ersten Berechnungen zum EHP habe man das noch nicht berücksichtigt.

Um das festgelegte Ziel – 300 000 Euro mehr in der Stadtkasse – zu erreichen, müsse man statt 1,40 daher wenigstens 1,50 Euro je Parkstunde verlangen. Überdies sei es ja auch noch besser, jetzt gleich etwas mehr zu nehmen, statt schon bald wieder anpassen zu müssen, heißt es aus der Finanzverwaltung.

Göttingen im „Mittelfeld“

Vergleiche man den neuen Gebührensatz mit anderen größeren Städten, liege Göttingen aber noch gut im „Mittelfeld“, versichert die Verwaltung. Zurzeit koste eine Stunde parken in Hildesheim 1,80 Euro, in Osnabrück gar zwei Euro und in Braunschweig ebenfalls 1,50 Euro – in Oldenburg und Wolfsburg hingegen einen Euro. Und sie fügt an: Mit höheren Parkgebühren „tragen Besucher der Innenstadt auch dazu bei, dass die gestiegenen Kosten für die Verkehrsinfrastruktur angemessen mitfinanziert werden“.

Egelsberg, Königsallee, Königsstieg

Unterdessen weitet die Stadt ihre Gebiete aus, in denen Parkplätze gebührenpflichtig sind oder nur noch Anwohner parken dürfen. Letzteres gilt auch für den Egelsberg und angrenzende Straßen zwischen Königsallee und Königsstieg.

► Pläne für die „Parkraumbewirtschaftung Weststadt“ stellt die Verwaltung am Dienstag, 7. Mai, öffentlich vor: ab 18 Uhr im Ratssaal im Neuen Rathaus.

► Mit der Gebührensatzung befassen sich die Ratspolitiker am Dienstag, 7. Mai, im Finanzausschuss und am Mittwoch, 15. Mai, im Rat – jeweils ab 16 Uhr im Neuen Rathaus.

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Konzept gegen Parkplatzmangel
Ausschnitt der Karte zur Parkraumbewirtschaftung in der Göttinger Nordstadt.

„Wir können das Projekt ab 1. Januar 2014 umsetzen“: Das sagte Verkehrsplaner Sören Koss in der jüngsten Sitzung des Göttinger Bauausschusses. Er stellte die Parkraumbewirtschaftung in der Nordstadt vor. Rund 2300 Parkplätze gibt es zwischen Innenstadt, Weender Landstraße und Bundesstraße 27. Seit Jahren klagen Anwohner, dass sie kaum Parkplätze finden.

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