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Göttingen Parkinsonvereinigung feiert 35-jähriges Bestehen
Die Region Göttingen Parkinsonvereinigung feiert 35-jähriges Bestehen
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15:56 06.02.2018
Illustration Parkinson Quelle: Naeblys - Fotolia
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Göttingen

Die Göttinger Gruppe der Deutschen Parkinsonvereinigung feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Ihr Ziel ist es, Parkinson-Patienten und deren Angehörigen beizustehen und Hilfe zu vermitteln.

Die Nervenkrankheit, die nach dem britischen Arzt James Parkinson benannt wurde, ist auch unter der Bezeichnung „Schüttellähmung“ bekannt und ist bereits seit über 200 Jahren bekannt. Ursächlich für die Erkrankung ist das Absterben von speziellen Nervenzellen im Mittelhirn, was bei den Patienten zu Bewegungsstörungen führen kann. Neben dem typischen Muskelzittern in Armen und Beinen sind weitere Symptome der Parkinson-Krankheit eine gewisse Muskelstarre, verlangsamte Bewegungen und eine Haltungsinstabilität. Die Krankheit lässt sich durch neurologische Untersuchungen diagnostizieren.

Logopädie und Gymnastik

Mittlerweile existieren einige medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien, die leider die Krankheit nicht vollständig heilen, jedoch die Symptome lindern und eine Besserung der Lebensqualität bringen können. Trotzdem bedeutet die Diagnose für Betroffene und deren Familien eine nachhaltige Veränderung ihres alltäglichen Lebens. Unter der Leitung von Rosemarie Dalchow gibt es für Parkinson-Patienten eine Selbsthilfegruppe und für deren Angehörige einen Gesprächskreis. Außerdem kann in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Göttingen Logopädie und Gymnastik für Betroffene angeboten werden. Bei den regelmäßig organisierten Gesprächskreisen der Göttinger Parkinsonvereinigung können die Patienten Erfahrungen austauschen und Hilfe bekommen. Außerdem sind auch Ärzte und Fachleute anwesend, um zu informieren und Fragen zu beantworten. Die Göttinger Parkinson-Selbsthilfegruppe trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat. Des weiteren gibt es in unregelmäßigen Abständen in Kooperation mit dem Universitätsklinikum weitere Veranstaltungen.

Vortrag zu Komplikationen

Beim nächsten Gruppentreffen werden Martin Sommer und Dirk Czesnik von der Neurophysiologie der Universitätsmedizin einen Vortrag zu den möglichen Komplikationen der einzelnen Parkinson-Therapien halten. Das Treffen am Mittwoch, 7. Februar, beginnt um 15 Uhr im Saal der Jona-Kirchengemeinde, Jonaplatz 6, in Grone.

Von Max Brasch

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