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Göttingen Parteien stimmen verändertem Konzept zu
Die Region Göttingen Parteien stimmen verändertem Konzept zu
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13:52 28.09.2018
Schüler protestieren vor dem Neuen Rathaus gegen die Pläne, die Geschwister-Scholl-Gesamtschule auf zwei Standorte zu verteilen. Quelle: Hinzmann
Göttingen

2015 hatten SPD und Grüne die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für die zukünftige Nutzung der Göttinger Grundschulen zu erstellen. Das auf alle Schulformen erweiterte Ergebnis stellte die Verwaltung im November 2017 erstmals vor. Version zwei folgte im April 2017, die dritte Auflage des 110 Seiten starken Werkes lag am Donnerstag dem Ausschuss zur Entscheidung vor und wurde durch einen Antrag von SPD und Grünen ergänzt. Auch die CDU hatte einen Zehn-Punkte-Plan vorbereitet.

Der Antrag korrigiert das Konzept der Verwaltung in den Punkten, die in den vergangenen Wochen von einzelnen Schulen lautstark kritisiert worden waren. So soll die Godehardschule an beiden bisherigen Standorten erhalten bleiben. Die Brüder-Grimm-Schule bekommt nach Prüfung der Kosten den notwendigen Anbau. Und die Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG) soll an ihrem Standort in der Grätzelstraße weiterentwickelt werden. Forderungen, für die Susanne Stobbe (Grüne) und Anna Wucherpfennig (SPD) anhaltenden Applaus erhielten.

Reges Interesse an der Schulausschuss-Sitzung

Wie der GSG-Plan umgesetzt werden soll, lässt der Antrag von SPD und Grünen offen. Ohne eine zumindest vorübergehende Auslagerung einer Schulstufe in die Heinrich-Heine-Schule seien Sanierung und Ausbau des GSG-Gebäudes voraussichtlich kaum denkbar, so Wibke Güntzler und Thomas Häntsch einstimmig (CDU). Eine möglicherweise realistische aber im aufgeheizten Ratssaal wenig populäre Einschätzung.

Schuldezernent Siegfried Lieske zeigte sich mit dem Ergebnis schließlich ebenso zufrieden, wie die Vertreter von Politik, der Schulen und der Elternschaft. In deren Namen bedankte sich Janek Freyjer für die gute Zusammenarbeit. „Alle Forderungen des Stadtelternrats wurden aufgenommen.“ Lediglich die GSG-Elternvertreter trübten ein wenig den allgemeinen Konsens, überreichten 574 Unterschriften und kündigten an, weiter gegen eine temporäre Ausgliederung kämpfen zu wollen. Abschließend entscheidet der Rat in seiner nächsten Sitzung über das Konzept.

Von Markus Scharf

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