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Göttingen Bildung und Integration
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18:55 08.09.2016
Thema Integration: lunge Flüchtlinge im Lager Friedland. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

SPD. Die Hauptaufgabe bei der Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive sieht die SPD darin, die Menschen in die Lage zu versetzen, sich selbst und ihre Familien versorgen zu können. Dieses Ziel soll durch Bildungs- und Qualifizierungsangebote unterstützt werden. Die SPD setzt sich für eine dezentrale Unterbringung ein. Freiwillige Flüchtlingshelfer in den Städten und Gemeinden sollen vom Landkreis finanziell unterstützt werden.

 „Regeln müssen akzeptiert werden“

CDU. „Fördern statt fordern“ steht für die CDU an erster Stelle bei der Integration von Flüchtlingen. Hier geltende Regeln müssten akzeptiert werden. Die CDU setzt sich für eine aktive Prävention vor radikalem Islamismus ein und fordert neben eine möglichst dezentralen Unterbringung die aktive Integration von Migranten unter Berücksichtigung ihrer kulturellen Herkunft.

Grüne. Die Grünen stehen „konsequent“ für eine „Kultur des Willkommens. Die Aufnahme und Integration sei Herausforderung und Chance zugleich. Engagement von freiwilligen Helfern soll unterstützt und gewürdigt werden. Der Landkreis müsse sicherstellen, dass Geflüchteten passende Sprachkurse angeboten werden. Diskriminierungen wollen die Grünen weiter abbauen.

FDP. Die FDP sieht bei der Versorgung von Flüchtlingen das Hauptaugenmerk auf eine „effizienten Unterbringung“ und einem „breiten Integrationsangebot. Der Landkreis soll eine „koordinierende Position“ einnehmen. Eine Willkommenskultur für Flüchtlinge und ausländische Fachkräfte soll gefördert werden.

Piraten. Dezentrale Unterbringung fordern auch die Piraten. Sie drängen, dafür auch Leerstände zu nutzen. Das Recht auf Asyl kenne keine Obergrenze. Ausweisungen von Kindern, die hier aufgewachsen und verwurzelt sind, akzeptieren die Piraten nicht.

Freie Wähler. Die Freien Wähler machen sich stark für eine bessere Ausbildung von Helfern und eine dezentrale Unterbringung von Geflüchteten. Kommunale Spitzenverbände müssten mehr Geld bei Land und Bund für die Unterbringung einfordern.

Kommunale Obergrenze für Zuwanderung

Alfa. Hilfe und Unterstützung, ohne die Intergration nicht gelinge, solle jeder Migrant erhalten. Da Integration kein einseitiger Prozess sei, seien die Interssen und Bedürfnisse der „aufnehmenden Gesellschaft“ zu respektieren. Ein Wahlrecht für Nicht-EU-Bürger lehnt Alfa ab. Zudem fordert sie eine kommunale Obergrenze für neue Zuwanderung.

Wählergemeinschaft Göttinger Linke. Die Linken wenden sich gegen die Abschiebepolitik und sprechen sich für ein Bleiberecht für alle Geflüchteten aus. Verbesserungen bei der Unterbringung und Versorgung seien in Stadt und Landkreis möglich und nötig.

Die Partei. „Aus Liebe zu Göttingen“ setzt sich für eine Aufrüstung des Grenzmuseums an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ein.

Alle Beiträge zur Kommunalwahl: www.gturl.de/kwgoe16

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