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Göttingen Positive Halbzeitbilanz
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12:16 29.06.2018
Göttingen

Gestartet wurde das Projekt im November 2015. Angelegt auf fünf Jahre wird das Angebot nun – eine landesweite Besonderheit – an allen Haupt-, Ober- und Gesamtschulen sowie den Förderschulen Lernen in Stadt und Altkreis Göttingen (ohne den Altkreis Osterode) vorgehalten. Gefördert wird das vorhaben mit insgesamt 3,5 Millionen Euro von Stadt und Landkreis Göttingen sowie der Agentur für Arbeit Göttingen. Besonders erfreulich sei, dass sich viele Ausbildungsinteressierte für die Lehre in Berufen entschieden haben, die bereits heute starken Bedarf an Fachkräften melden, so die Arbeitsagentur. So haben beispielsweise neun Jugendliche eine Lehre im Bereich Hotel und Gastronomie begonnen, fünf Teilnehmer werden als Fachkräfte im Baubereich ausgebildet und neu haben sich in den Bereich Logistik orientiert. Weitere 25 haben sich für den Berufsstart in einem Handwerksberuf und sieben für eine Ausbildung in der Pflege entschieden.

Frühzeitige Unterstützung

Der besondere Ansatz der Berufseinstiegsbegleitung besteht darin, Jugendliche mit vorhandenem Förderbedarf bereits frühzeitig ab der 8. oder 9. Klasse, und zwar vor Ort an der Schule, zu unterstützen. Dabei richtet die Berufseinstiegsbegleitung ihr Augenmerk sowohl auf den Schulabschluss als auch auf den Übergang in Ausbildung. Um ihr Ziel zu erreichen, arbeiten die Berufseinstiegsbegleiter eng mit den Schulen, der Berufsberatung der Arbeitsagentur und auch den Eltern zusammen. Ein Erfolgsfaktor ist hierbei ein sehr enger Betreuungsschlüssel, denn ein Berufseinstiegsbegleiter betreut bis zu 20 Schüler.

Folgende Schulen im Landkreis Göttingen nehmen an dem gemeinsamen Projekt von Landkreis und Arbeitsagentur teil: die Schule am Hohen Hagen in Dransfeld, die IGS Bovenden, die Schule am Thie in Rosdorf, die Schule im Auefeld in Hann. Münden, die Förderschule Rittmarshausen, die KGS Gieboldehausen sowie die Astrid-Lindgren-Schule, die St. Ursula-Schule und die Pestalozzi-Schule in Duderstadt. An diesen Schulen stehen insgesamt 90 Plätze für förderbedürftige Schüler zur Verfügung.

An folgenden Schulen im Stadtgebiet Göttingen stehen 120 Plätze zur Verfügung: Heinrich-Heine-Schule, Käthe-Kollwitz-Schule, Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, Bonifatiusschule II, Förderschule Am Rohns und die Neue IGS Weende (ab Schuljahr 2018/19).

Von Matthias Heinzel

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