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Göttingen Richtfest für Funktionsgebäude
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20:03 24.11.2017
Richtfest mit Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (2. v. l.). Quelle: Niklas Richter
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Weende

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) haben am Freitag Vertreter des Ortsrates, des Sportausschusses, des Fördervereins, der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) und der beteiligten Firmen gefeiert.

Auf 2,9 Millionen Euro schätzt Köhler die Kosten für die Sanierung des Freibades inzwischen. Ursprünglich hatten alle Beteiligten 2,3 Millionen Euro veranschlagt. Köhler nannte am Freitag drei Ursachen für die Mehrkosten: eine zu den ursprünglichen Plänen verbesserte Planung für das Freibad und das Gelände, allgemeine Steigerungen bei den Baukosten und die nötige Entsorgung von mit PCB belasteten Farben aus den Schwimmbecken. Trotz der Steigerungen sei das Bad auf einem guten Weg, die Kosten vertretbar.

Nach Köhlers Angaben würden insgesamt 10 Millionen Euro auf dem Gelände des Freibades. Dazu gehöre auch das „Strandhaus 37“, in dem die Göttinger Bäckerei Küster die Gastronomie übernehmen wird. 4,5 Millionen Euro soll es kosten. „Restaurant - Lounge - und Beach Club“ soll es nach Angaben von Küster-Geschäftsführer Eike Hillebrecht geben.

Köhler erinnerte am Freitag an die „aufregenden fünf Jahre“, die seit ersten Überlegungen zur Schließung des Bades im Zuge des Entschuldungshilfeprogramms bis heute vergangen sind. Heftige Proteste habe es in Weende gegen eine Schließung gegeben, „hartnäckig“ sei diskutiert worden. Doch „So heftig und hart“ die Auseinandersetzung auch gewesen ist, der Respekt für einander habe nie gefehlt.

Drei Dinge standen bei der Entscheidung für die Sanierung und den Umbau des Bades im Vordergrund: die Minimierung der Betriebskosten, eine ganzjährige Öffnung des Geländes und die Beteiligung der Weender.

Eberhard Gramsch, Vorsitzender des Fördervereins, lobte den „guten Konsens“, der mit der Politik gefunden wurde. Und auch die GöSF habe sich „viel Mühe“ gegeben. Viele hätten nicht geglaubt, dass das Bad etwas wird.

Ortsbürgermeister Albert Ludolph (SPD) lobte den „langen und kräftigen Atem der Weender Bürger“, die sich für ihr Bad eingesetzt haben. „Hier wurde etwas geschafft und nicht abgeschafft“, sagte Ludolph.

Von Michael Brakemeier

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