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Göttingen Riesige Eiszapfen können gefährlich werden
Die Region Göttingen Riesige Eiszapfen können gefährlich werden
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18:25 07.01.2010
Gefährlich groß: Riesige Ausmaße haben die Eiszapfen an vielen Häusern in der Region – hier in Duderstadt – mittlerweile angenommen. Quelle: Mischke
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Der Winter hat seine Tücken: Die Straßen sind voller Schneematsch, die Gehwege glatt, manch Stufe ist vereist. Doch nicht nur auf dem Boden lauern derzeit Gefahren. Auch von oben wird es zunehmend brenzlig. Der Grund: riesige Eiszapfen, die jederzeit herabfallen und schwere Verletzungen verursachen können.
In Duderstadt wurde daher schon die Feuerwehr zur Gefahrenabwehr eingeschaltet. Seit Montag entfernt sie an unzugänglichen Stellen Eiszapfen. Besonders an alten Fachwerkhäusern lauere die Gefahr, weil an ihnen oftmals keine Dachrinnen angebracht seien, erklärt Eduard Koch, Ehrenobermeister der Dachdeckerinnung. An diesen Stellen könnten die Eiszapfen schon mal eine Länge von 1,50 Meter erreichen.
Auch in Hann. Münden ist man gewarnt. An immer mehr Häusern würden sich große Eiszapfen bilden, hat Jürgen Liebrecht vom Ordnungsamt beobachtet. Daher fordere die Stadt Hauseigentümer und Bewohner in der Kernstadt und den Ortsteilen auf, „ihre Hausdächer, vorstehende Dachüberstände und sonstigen Gebäudeteile auf das Vorhandensein von Eiszapfen zu überprüfen“. Die Eiszapfen stellten, spätestens bei dem Einsetzen von Tauwetter, eine unkontrollierbare Gefahr dar.
In Göttingen gibt es nach Auskunft von Stadtsprecher Detlef Johannson keine akuten Probleme mit Eiszapfen. Es seien in jedem Fall keine Aktionen von Seiten der Stadt geplant. Ohnehin sei jeder Hauseigentümer selbst dafür verantwortlich, potenzielle Gefahren wie Eiszapfen umgehend zu entfernen. Im Winter seien alle gut beraten, ganz besonders auf die Sicherheit der Mitbürger zu achten, so Johannson.

Von Andreas Fuhrmann

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