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Göttingen Robotik-Wettbewerb in Göttingen
Die Region Göttingen Robotik-Wettbewerb in Göttingen
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00:32 20.04.2018
Die Schüler traten in verschiedenen Kategorien an. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

Im Hauptwettbewerb, der sich an Schüler der Jahrgänge fünf und sechs richtete, mussten die Teilnehmer innerhalb von 90 Minuten eine sogenannte Live-Aufgabe lösen. Diese erfuhren sie erst während des Wettbewerbs. „Die erste Aufgabe des Wettbewerbs haben die Schüler bereits seit Dezember in den Robotik-Arbeitsgruppen an ihren Schulen vorbereitet“, berichtete Dennis Vespermann.

Idee beim Stammtisch entwickelt

Vespermann, der am Otto-Hahn-Gymnasium unterrichtet, ist gemeinsam mit Sebastian Stehlik vom Theodor-Heuss-Gymnasium Initiator des Robotik-Wettbewerbs. „Wir haben auf einer Fortbildung festgestellt, dass ein Robotik-Wettbewerb in Göttingen fehlt. Deshalb haben wir dann entschieden, einen eigenen Wettbewerb zu starten“, sagte Vespermann. Beim Informatik-Stammtisch seien dann auch die Lehrer der anderen Göttinger Gymnasien von der Idee begeistert gewesen, so dass er als gemeinsame Veranstaltung gestartet sei.

Die Teilnahme ist aber nicht nur für Schulen aus dem Stadtgebiet möglich, auch Schulen aus der Region werden angeschrieben, ob sie Interesse haben. Am Hauptwettbewerb nahmen aus Göttingen Schüler des Max-Planck-Gymnasiums, des Theodor-Heuss-Gymnasiums und des Hainberg-Gymnasiums teil. Außerdem waren Mädchen und Jungen der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule aus Groß Schneen, des Corvinianum Northeim, der Paul-Gerhardt-Schule Dassel und des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt dabei.

78 Mädchen und Jungen beteiligten sich am sechsten Robotikwettbewerb

In der ersten Wettbewerbsaufgabe musste der Roboter so programmiert werden, dass er auf einer festgelegten Strecke zum einen erkennt, welche Linien er wählen musste und zum anderen wann er einer Hürde ausweichen musste. Während der Live-Aufgabe wurde die Strecke verändert, so dass die Schüler den Roboter für die veränderten Bedingungen neu programmieren mussten. „Die Roboter sind diesmal alle aus dem Lego-System.

„Mit der Live-Aufgabe wollen wir testen, ob die Schüler auch unter Zeitdruck programmieren können“, sagte Vespermann. Die Mitglieder eines Teams des Hainberg-Gymnasiums fanden die Live-Aufgabe nicht schwer. „Die Aufgabe ist mit der Hauptaufgabe eigentlich gut vergleichbar“, berichteten Luis, Ludwig und Mitja. Dennoch arbeiten sie ebenso wie die anderen Gruppen konzentriert an der Programmierung ihres Roboters.

Großes Interesse am Mädchen-Workshop

Beim Kreativwettbewerb lautete das Motto „Musik und Tanz“. Die Teilnehmer konnten frei entscheiden, ob ihr Roboter eine Choreographie zeigen, oder ein Instrument spielen sollte. Samira und Emily vom Corviniaum in Northeim haben sich für diesen Wettbewerb entschieden, da sie sich darüber Gedanken machen wollten, wie sie den Roboter und eine Choreographie gestalten können. Die Bewertung der einzelnen Auftritte übernahm eine Jury aus Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Die Grundschüler, es waren neun Gruppen von fünf Schulen dabei, mussten mit ihren Robotern auf einer vorher festgelegten Fläche einen Gegenstand finden und diesen von der Fläche entfernen. Immer wieder stimmten sie sich mit ihren Betreuern ab, um das Ergebnis zu verbessern.

Großes Interesse bestand bei den Grundschulen an dem Mädchen-Workshop, der von dem Göttinger Aluminiumunternehmen Novelis unterstützt wurde. „Wir mussten den Workshop aber auf 18 Mädchen beschränken“, erklärte Anke Höbelmann von Novelis. Ziel des Workshops ist es, Mädchen schon in der Grundschule für Technik zu begeistern. Die beiden Duderstädter Schülerinnen Carolina und Alisa hatten den Workshop gewählt, weil sie sich für Roboter interessieren und ausprobieren wollten, wie es ist, einen Roboter zu bauen. Laut Höbelmann ist die Herangehensweise bei Mädchen an die Technik spielerischer als bei Jungen. „Wir wollen den Mädchen mit dem Kurs auch den Einstieg in Technik an den weiterführenden Schulen erleichtern“, sagte Höbelmann.

Von Vera Wölk

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