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Göttingen Rosdorf: Finanzierung für Partnerschaftsfest gesichert
Die Region Göttingen Rosdorf: Finanzierung für Partnerschaftsfest gesichert
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00:17 25.01.2013
Es darf gefeiert werden: Die Finanzierung des Partnerschaftsfestes mit Zubří ist gesichert. Quelle: Hinzmann
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Rosdorf

Auch ein weiterer Zuschuss über 8000 Euro vom deutsch-tschechischen Zukunftsfonds ist zugesagt. Damit sind 33 000 Euro von den ehemals einkalkulierten 35 000 Euro an Zuschüssen für das Fest bereits sicher.

Und dieser Betrag dürfte noch deutlich überschritten werden. Denn zusätzlich habe man bis jetzt bereits 3500 Euro an Spenden von heimischen Unternehmern erhalten, sagt Grahovac. „Das hat uns überwältigt.“ Die Spender hätten ihr Engagement damit begründet, dass sie das Partnerschaftsfest gut fänden und dieses unbedingt stattfinden müsse.

Mithilfe der genannten Finanzmittel könne man das Programm nun wie vorgesehen auf den Weg bringen, erklärt Harald Grahovac. Einzige Änderung sei die bereits im Finanzausschuss angesprochene Verlegung des Festaktes von der Landkreis-Sporthalle in die Turnhalle der Anne-Frank-Schule.

Derzeit rechne die Verwaltung mit bis zu 200 Gästen aus der tschechischen Partnerstadt Zubří, die zum fünftägigen Fest ab dem 8. Mai in Rosdorf erwartet werden.

Nach der Bewilligung der Zuschüsse rechne die Gemeinde Rosdorf nun damit, sich an dem Fest mit rund 20 000 Euro zu beteiligen, sagte Grahovac. „Wir werden alles daran setzen, diesen Betrag nicht zu überschreiten.“ Wenn möglich, wolle man sogar darunter bleiben, betonte der Bürgermeister.

Der Rat hatte sich ursprünglich auf einen Betrag von 13 500 Euro geeinigt, mit dem sich die Gemeinde an den Gesamtkosten des Festes beteiligen sollte. Ob diese Summe erhöht werden soll, darüber muss der Rat noch entscheiden.

Die Finanzierung des Partnerschaftsfestes hatte in den vergangenen Monaten zu einigen teils hitzig geführten politischen Auseinandersetzungen geführt. Die Ratsgruppe von CDU und Grünen kritisierte unter anderem die in die Höhe geschnellten Kosten und einen fehlenden Plan B, sollten die Zuschüsse nicht wie geplant fließen.

Daher setzte sie sich für eine Kommission ein, die das Programm nochmals überarbeiten und Sparpotenzial ermitteln sollte. Dies lehnten SPD und Linke mit dem Hinweis ab, dass eben diese Probleme in den dafür zuständigen Ausschüssen diskutiert werden könnten.

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