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Göttingen Rosdorfer Weg: Schornsteinbrand setzt Dachstuhl in Flammen
Die Region Göttingen Rosdorfer Weg: Schornsteinbrand setzt Dachstuhl in Flammen
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20:07 23.01.2013
Schaden nach Dachstuhlbrand im Rosdorfer Weg. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Die genaue Schadenshöhe wird sich aber wohl erst herausstellen, wenn Statiker und Architekten die aufgrund des Brandes notwendigen Reparaturarbeiten am Dachstuhl berechnet haben.

Das Feuer war gegen 5.40 Uhr gemeldet worden. Gleich mehrere Anrufe von unmittelbaren Nachbarn des Lagerhauses gingen bei der Berufsfeuerwehr ein. Dichter Qualm aus dem Schornstein wurde gemeldet, so dass zunächst lediglich von einem Kaminbrand ausgegangen wurde. „Doch als wir eintrafen“, so Feuerwehrsprecher Frank Gloth, „schlugen schon hohe Flammen aus dem Dach.“

Das leicht geneigte, pultförmige Dach des zweistöckigen Gebäudes in einem Zwischenbereich zwischen Rosdorfer Weg und Marienstraße stand in Flammen. Dieses gehört dem Förderverein der Straßensozialarbeit, die beim Diakonieverband angesiedelt ist. In den Räumen bewahrt der Verein Möbel, Haushaltsgegenstände und Kleidung für hilfebedürftige Personen auf. Von den Hilfsgütern wurde allerdings nichts beschädigt.

Die Entstehung des Feuers gilt allerdings als rätselhaft. Letztmals sei der Kaminofen, der an den später mutmaßlich brennenden Schornstein angeschlossen war, am Dienstagmittag befeuert worden, sagt ein Mitarbeiter. Die Feuerwehr so Gloth, habe sich zudem gewundert, dass das Schornsteingemäuer kalt war.

Gleichwohl brannte es in unmittelbarer Umgebung des Schornsteins im Dachbereich. Die Feuerwehr musste eine Decke aufbrechen, um an die glühenden Balken im Dach zu kommen. Vorsorglich war auch die Freiwillige Feuerwehr Grone zuhilfe gerufen worden.

Der Brand war sehr schnell gelöscht, nachdem die Feuerwehr eine abgehängte Gipsdecke geöffnet und sowohl mit der Drehleiter von außen, als auch von innen oberhalb der Decke mit Wasser vorging. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei den Brandort inzwischen beschlagnahmt. Hinweise auf eine Brandstiftung gebe es allerdings nicht.

Der Förderverein der Sozialarbeit, so Kassenführer Uwe Friebe, sei nun für die neuerliche Sanierung des Daches auf Hilfe angewiesen. Erst vor drei Jahren war das Gebäude für rund 25 000 Euro saniert worden.

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