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Göttingen Rot-grüner Wahlkampfstand in Göttingen
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13:46 18.09.2016
Kämpfen gemeinsam: Martin Worbes (von links), Vorsitzender der Grünen-Kreistagsfraktion, Thomas Oppermann (SPD), Maria Gerl-Plein, Bernhard Reuter (SPD) und Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). Quelle: PH
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Göttingen

„Wir stehen vor einer entscheidenden Stichwahl. Bernhard Reuter zu wählen, ist für die Zukunft unseres großen Landkreises genau die richtige Entscheidung“, sagte Wenzel. Umso wichtiger sei es, die Wähler noch einmal für die Stichwahl am 25. September zu mobilisieren. Denn einigen sei noch nicht bewusst, dass noch eine Wahl anstehe.

„Es braucht also noch die ein oder andere Erinnerung“

 

Das habe er auch anhand von Gesprächen mit Bürgern am Sonnabend erkannt, sagte Wenzel. Einige hätten gesagt, bei der Stichwahl seien sie natürlich dabei. Es habe aber auch Reaktionen wie diese gegeben: „Oh, es ist noch mal Wahl?“ Wenzel: „Es braucht also noch die ein oder andere Erinnerung.“ Und dabei helfe er als Unweltminister und Göttinger Landtagsabgeordneter gerne mit. Denn Grüne und SPD arbeiteten in Stadt und Landkreis Göttingen seit vielen Jahren verantwortungsvoll zusammen. In Zeiten, in denen es Kräfte gebe, die für Spaltung stünden, "brauchen wir Kräfte, die zusammenhalten", betonte Wenzel. "Dafür sehe ich im rot-grünen Bündnis viele Möglichkeiten."

 

Das unterstrich auch Reuter, der Wenzels Einsatz „eine ganz starke Unterstützung“ nannte. Diese sei aber kein Zufall. In den vergangenen Jahren hätten SPD und Grüne schließlich gut zusammengearbeitet. Beispiele seien die Kreisfusion, die Sanierung des Haushalts, sozialpolitische Themen und umweltpolitische Entscheidungen wie der Klimaschutz. „Das sind alles Themen, die Rot-Grün miteinander verbinden“, so Reuter.

 

„Am Ende zählen die Stimmen, die am nächsten Sonntag abgegeben werden“

 

Vor der Stichwahl habe er „ein sehr gutes Gefühl“, sagte Reuter. Der Abstand zwischen ihm und CDU-Landratskandidat Ludwig Theuvsen nach der Wahl am 11. September sei mit rund 15 Prozentpunkten deutlich. „Trotzdem ist das kein sanftes Ruhekissen", sagte der amtierende Landrat. „Am Ende zählen die Stimmen, die am nächsten Sonntag abgegeben werden.“  Daher gelte es nun, Aufklärungsarbeit zu leisten. „Die Menschen in Göttingen sind Teil des Landkreises, sie wählen den Landrat mit“, so Reuter. „Unsere Aufgabe ist nun, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Bürger zur Wahl gehen.“

 

Reuter tritt am Sonntag, 25. September, in der Stichwahl gegen CDU-Landratskandidat Ludwig Theuvsen an. Bei der Wahl am 11. September waren 48,66 Prozent der Stimmen auf Reuter entfallen, 34,12 Prozent auf Theuvsen. Die Grünen hatten keinen eigenen Landratskandidaten aufgestellt und sich stattdessen frühzeitig für eine Unterstützung Reuters ausgesprochen.

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