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Göttingen Rutschenturm wird saniert
Die Region Göttingen Rutschenturm wird saniert
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00:21 14.09.2018
Fynn Hauck testet die Fishpipe im Badeparadies Eiswiese. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

„Da wir in diesem Sommer keine Betriebsunterbrechung gemacht haben, müssen die Arbeiten jetzt bei laufendem Betrieb erledigt werden“, erklärt Alexander Hirt, Prokurist der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF). Mehrere Gründe hätten gegen die Sanierung im Sommer gesprochen. Zum einen habe das neu geöffnete Bad in Weende Personal gebunden, zum anderen war es schwer bei der boomenden Baukonjunktur Firmen zu bekommen. Fünf Gewerke sind auf der Baustelle aktiv.

Wiedereröffnung am 24. September

Wegen der Enge des Turms gestaltet sich die Zusammenarbeit nicht immer ganz einfach. Allein schon der Gerüstbau sei in dem Treppenhaus eine echt Herausforderung gewesen, erzählt Hirt. Wenn die Rutschen in knapp zwei Wochen wieder geöffnet werden, hat der Aufgang ein den neuesten Sicherheitsvorschriften entsprechendes Geländer, neue Lüftungsrohre und eine neue Gestaltung. Statt der Fliesen sind dort schon jetzt Vögel vor blauem Himmel zu erkennen.

Ob sich die Turmsperrung auf die Gästezahlen auswirke, lasse sich nicht eindeutig sagen, so der Prokurist. In der Übergangszeit von der Freibad- auf die Hallenbadsaison könne man kaum erkennen, ob Gäste wegen des noch sommerlichen Wetters oder wegen der fehlenden Rutschen gegen einen Besuch entscheiden. Hirt erinnert sich aber an die letzte große Sanierungspause 2011. „In den drei Monaten hatten wir damals einen deutlichen Rückgang der Individualbadegäste.“ Die 40 Meter lange Turborutsche und die 70 Meter lange Reifenrutsche seien eben immer noch sehr beliebt.

Damit die Badegäste während der Bauphase nicht gänzlich auf Geschwindigkeit und Nervenkitzel verzichten müssen, hat die GöSF als Ausgleich eine „Fishpipe“ angemietet. In dem überdimensionalen aufgeblasenen Plastikball werden die Badegäste wie in einer Wäschetrommel herumgewirbelt. 90 Sekunden dauert ein Schleudergang pro Person.

Die GöSF investiert zwischen 150 000 und 200 000 Euro in die Sanierung des Turms. Hinzu kommen etwa zehn Prozent der Bausumme als Miete für die Fishpipe plus Personal- und Stromkosten für die Ersatzattraktion.

Von Markus Scharf

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