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Göttingen Sozialdemokraten ehren langjährige Mitglieder
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14:46 26.05.2018
Ehrungen im SPD-Ortsverein Göttingen Nordost: Hellmut Roemer, Gerd Cassing, Dagmar Schlapeit-Beck und Günter Gersting (v.l). Quelle: r
Göttingen

Für eine 60-jährige Mitgliedschaft wurde der frühere Schulleiter des Hainberg-Gymnasiums, Hellmut Roemer, geehrt. Der ehemalige Lehrer für Latein, Griechisch und Deutsch und erste sozialdemokratischer Schulleiter eines Göttinger Gymnasiums sei aus Kritik an Adenauers Außenpolitik und der Wiederbewaffnung der Bundeswehr in die SPD eingetreten, heißt es in einer Mitteilung des Ortsvereins.

Mitglied des Kreistags beeinflusst Schulpolitik

Er habe als Mitglied des Kreistages und des Rates die Schul- und Bildungspolitik in Göttingen nachhaltig beeinflusst. Auf sein Wirken sei die Gründung der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule zurückgegangen, ebenso „die Einführung der Koedukation an den Göttinger Schulen“. In der Göttinger SPD habe der 93-Jährige „stets aktiv im Rahmen zahlreicher Parteiämter gewirkt“.

Gerhard Cassing und Günther Gersting sind für 45 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt worden, teilen die Sozialdemokraten mit. Beide seien 1973 aus Begeisterung über Bundeskanzler Willy Brandt in die SPD eingetreten. Der ehemalige Umweltdezernent der Stadt Göttingen Cassing sei als junger wissenschaftlicher Mitarbeiter von der 68er-Bewegung in Berlin politisiert worden und Gersting, der ehemalige Koordinator der UNESCO-Arbeit am Hainberg-Gymnasium, bereits in den 60er-Jahren Zivildienstleistender und Anhänger der Friedensbewegung gewesen. Er arbeite noch als Wissenschaftler.

Ortsverein wünscht Ganztagsgrundschule in Herberhausen

Der SPD-Ortsverein Göttingen-Nordost habe sich in seiner Versammlung für die Einrichtung einer Ganztagsgrundschule und eine Erweiterung des Hortangebotes im Ortsteil Herberhausen ausgesprochen. In Göttingen gebe es nur noch drei Grundschulen, die noch nicht als Ganztagsgrundschulen ausgebaut seien.

Die Vorsitzende Dagmar Schlapeit-Beck betonte, dass Eltern und Kinder ein Anrecht auf Ganztagsbetreuung, unabhängig vom Wohnort, hätten. „Die große Koalition in Berlin hat vereinbart, dass hierfür ein Rechtsanspruch eingeführt werden soll. Die Aussage der Verwaltung ist nicht hinnehmbar, dass der Ausbau der Grundschule Herberhausen bis zu vier Jahren dauern soll.“ Dieser Aussage habe sich der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Göttingen und Referent Tom Wedrins angeschlossen.

Von Axel Artmann

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