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Göttingen SPD und Linke gegen Kleingarten-Vernichtung
Die Region Göttingen SPD und Linke gegen Kleingarten-Vernichtung
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20:24 03.05.2013
Neues Bauland soll entstehen: Die Kleingartenkolonie „An der Walkemühle“ (rot) weckt von Zeit zu Zeit grüne Begehrlichkeiten. Quelle: Heller
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Göttingen

Bei aller Einsicht in die städtische Situation mit einem deutlichen Mangel an preiswertem, innenstadtnahem Wohnraum könne es nicht sein, dass diese grüne Oase mit einem enorm hohen Freizeitwert für die Mitglieder des Kleingartenvereins, ihre Familien und Freunde einer Bebauung geopfert wird. Die SPD werde dafür sorgen, dass der Verein, der 2006 sein 50-jähriges Bestehen gefeiert hat, auf seinem Gelände auch das 100-jährige Bestehen begehen könne, kündigte der Stadtverbandsvorsitzende Horst Reinert an.

Vernichtung von Kleingärten

Auch bei den Linken hat Beckers Ansinnen, „Kleingärten zugunsten von Bauland zu opfern“, Verwunderung ausgelöst. Göttingen benötige „bezahlbaren, günstigen Wohnraum“, räumt Gerd Nier ein. Die Linken würden aber kein Konzept unterstützen, das dafür die Vernichtung von Kleingärten zugrunde legt. „Wir wollen alles daran setzen, dass der Verdrängungswettbewerb zwischen Studenten, ALG-II-Empfängern und Geringverdienern gestoppt wird.“

Für ihn habe die Bebauung im benachbarten Windausweg bisher gezeigt, dass dort nur „höherwertige Wohnungen“ im gehobenen Preissegment gebaut wurden. Das könne nicht die Alternative für das Fehlen preisgünstigen Wohnraums darstellen.

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