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Göttingen SPD will weniger Verkehr auf Göttingens Straßen
Die Region Göttingen SPD will weniger Verkehr auf Göttingens Straßen
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00:18 15.12.2016
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Göttingen

Gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden und dem Landkreis Göttingen soll die Stadtverwaltung ein Konzept entwickeln, um sogenannte Mitfahr-Parkplätze dort einzurichten, "wo die Verkehre entstehen", heißt es in dem Antrag. Eine Verbindung zum Öffentlichen Personennahverkehr soll dabei in die Planungen einbezogen werden.

Die SPD beruft sich in ihrem Antrag auf Zahlen, die jüngst der Referat Statistik und Wahlen in seinem Statistikjournal veröffentlicht hat. "Die Zahl der Beschäftigten in der Stadt Göttingen hat zugenommen. Doch nicht alle  Beschäftigten, die einer Arbeit innerhalb der Stadtgrenzen nachgehen, wohnen auch in der Stadt", sagt SPD-Fraktionschef Tom Wedrins. Von  67137 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer würden nach Zahlen von 2015  37435 nach Göttingen einpendeln. Weitere  29702 seien so genannte Binnenpendler, die innerhalb der Stadt wohnen und arbeiten.  10499 würden als Auspendler von Göttingen zu Arbeitsstellen außerhalb der Stadt fahren. 

 "Die täglichen Ein- und Auspendler benutzen überwiegend die Hauptverkehrsadern der Stadt Göttingen", sagt Wedrins. So weise der Klimaplan Verkehrsentwicklung außer der Autobahn 7 und dem Autobahnzubringer folgende Straßen eine durchschnittliche Fahrzeugbelastung von mehr als 20000 Fahrzeugen auf: 

  • B 3: Kasseler Landstraße und Groner Landstraße
  • B3 / B 27: Hannoversche Straße und Weender Landstraße sowie Berliner Straße und Bürgerstraße
  • B 27: An der Lutter

Angesichts dieser Zahlen liegen für die SPD die Vorteile von Mitfahrerparkplätzen auf der Hand: die Senkung des stadtnahen Individualverkehrs und von Lärm. "Verkehrsproblematiken wie die Verkehrsdichte oder die gestiegenen Spritkosten sowie die Feinstaub- und Stickoxidproblematik können durch die  gezielte Einrichtung von Pendlerparkplätzen gemildert werden", erklärt Wedrins. Parkraum an "peripheren Gebieten" biete die Möglichkeit des Umstieges und  eine gemeinschaftliche Weiterfahrt. Die Einrichtung von Mitfahrerparkplätzen sollte in Absprache mit anliegenden Gemeinden und dem Landkreis Göttingen durchgeführt werden, meint Wedrins.

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