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Göttingen Schnee: Pflichten für Anwohner und Autofahrer
Die Region Göttingen Schnee: Pflichten für Anwohner und Autofahrer
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19:43 04.01.2010
Das kann teuer werden: Kleines Guckloch für die Fahrt reicht nicht. Quelle: Vetter
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„Tauwetter ist nicht in Sicht“, sagt Matthias Hans, Chef der Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes in Geismar. Auch wenn es bislang kaum Glätte-Unfälle gab: Autofahrer und Hausbesitzer müssen sich weiterhin auf Dauerfrost und glatte Straßen einstellen.

Dazu zählt auch der Winterdienst. Laut Verordnung über die Straßenreinigung der Stadt Göttingen haben Grundstückseigentümer oder Mieter die Pflicht, Gehwege an Werktagen von 7 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8.30 bis 20 Uhr von Schnee und Eis zu befreien. Dabei sei der Einsatz von Streusalz jedoch verboten, erklärt Wolfgang Lindner, Einsatzleiter Winterdienst bei den Göttinger Entsorgungsbetrieben. Das dürfe nur auf gefährliche Flächen wie zum Beispiel Treppen gestreut werden. Ansonsten sollte man am besten handelsübliches Granulat oder Sand verwenden.

Daran halte sich aber nicht jeder, sagt Lindner. Ein Drittel der Grundstückseigentümer würde trotz des Verbots Salz verwenden, ein Drittel verhalte sich vorschriftsmäßig, ein Drittel würde die Gehwege erst gar nicht frei räumen. Dennoch habe es in den vergangenen Jahren keine Ordnungswidrigkeitsverfahren in diesem Bereich gegeben, so Stadtsprecher Detlef Johannson. „Gab es Beschwerden oder ist unserem Außendienst ein Missstand aufgefallen, so haben wir über unsere Satzung informiert und gemahnt. In aller Regel wurde das Problem anschließend auch behoben.“

Probleme mit Streusalz haben die Göttinger Entsorgungsbetriebe im Gegensatz zu einigen umliegenden Kommunen nicht. Die Lager sind voll. Mit dem Räumen des Schnees kämen die Mitarbeiter aber kaum nach, sagt Lindner. „Wir haben lange nicht so viel Schnee gehabt und daher ordentlich zu tun.“ Hauptverkehrsstraßen und Buslinien seien aber mittlerweile fast komplett schneefrei. Man könne sich daher nun den Nebenstraßen widmen.

Die Weender Straße aber wird zum Beispiel auch weiterhin nicht komplett geräumt. Sie werde wie ein Fußweg behandelt, erklärt Lindner. Daher räume man dort lediglich die Mitte frei und streue die Spur mit Splitt ab. Für die Ladeneingänge seien die jeweiligen Eigentümer verantwortlich.

bib/afu

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