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Schulwünsche der Eltern sind gefragt

Schulausschuss beschließt Umfrage Schulwünsche der Eltern sind gefragt

Auf welche Schule soll mein Kind nach der Grundschule gehen? Wie zufrieden sind die Eltern mit dem Angebot? Welche Wünsche haben sie? Das soll eine Umfrage an den Grundschulen im zweiten Halbjahr dieses Jahres klären.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen/Landkreis. Über den Elternwillen, die Schulsituation und einen Schulentwicklungsplan für den Landkreis ist im Schulausschuss der Kreises diskutiert worden. Nach mehrheitlicher Ablehnung von Änderungsanträgen ist das Gremium dem Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Freie Wählergemeinschaft gefolgt, die Verwaltung mit der Umfrage zu beauftragen.

Eine Konkretisierung hatte Dr. Eckhard Fascher (Die Linke) für die Gruppe mit Piraten und Partei beantragt. Danach sollten die Umfragemodalitäten und der Zeitplan für den Schulentwicklungsplan in der Schulausschusssitzung am 24. August, die Ergebnisse der Umfrage dann am 16. November vorgestellt werden. Auch Dr. Thomas Carl Stiller (FDP) drängte auf zügiges Handeln. „Gründlichkeit geht vor“, meinte Jens Haepe (CDU), der auf eine zeitnahe Umsetzung durch die Verwaltung vertraut. Über den Fragebogen werde es ohnehin noch Streit geben, merkte Dr. Joachim Atzert (SPD) an.

Auch nach Verzicht auf den Passus einer separaten Elternbefragung zur Gründung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) am Standort Duderstadt wurde der Antrag der FDP, wieder ergebnisoffene Verhandlungen mit dem Bistum über die auslaufenden IGS St. Ursula aufzunehmen, abgelehnt. In Raum Duderstadt und Osterode fehle eine IGS, die Kreisfusion biete neue Möglichkeiten, meinte Stiller: „Solange die St.-Ursula-Schule noch am Markt ist, wäre es unklug, sie totzuschweigen. „Es geht nicht darum, dem Bistum Türen zuzuschlagen“, erwiderte Maria Gerl Plein (Grüne): „Wir müssen aber die rechtliche Situation berücksichtigen.“

Irritiert zeigte sich Karl Heinz Hausmann (SPD) darüber, dass die FDP eine zweizügige IGS unterstütze. Eine Neugründung sei schon wegen der Zulassungsbedingungen mit Vierzügigkeit über mehrere Jahre hinweg nicht möglich. Stiller monierte die weiten Wege, die wegen der „IGS-Monopolstellung“ in Göttingen“ in Kauf genommen werden müssen. Für alle Eltern und Kinder im Landkreis müsse es gleiche Chancen geben. „Wenn die Zahlen bei der Elternbefragung stimmen, ist eine IGS-Neugründung nicht ausgeschlossen“, meinte Atzert.

Raumnot in Bad Lauterberg
Während es an der IGS in Duderstadt zu wenig Schüler gibt, sind es an der KGS Bad Lauterberg zu viele. Wegen der Raumnot dort hat der Kreisschülerrat eine Aufnahmebeschränkung gefordert. Der Antrag wurde im Ausschuss verschoben, da es noch Gespräche mit der Schulleitung geben soll. Handlungsbedarf sieht Schuldezernent Marcel Riethig. Es müsse eine Diskussion über eine Außenstelle geführt werden.

Gesamtschulplätze im Landkreis

Die Diskussion über Gesamtschulen im Kreis relativiert Schuldezernent Marcel Riethig unter Verweis auf die Anmeldezahlen an den allgemein bildenden Schulen für das Schuljahr 2017/2018. Im Schulbezirk Göttingen und Umland, zu dem Bovenden, Rosdorf, Gleichen, Friedland, Radolfshausen und Dransfeld gehören, gebe es rund 1500 Fünftklässer und 450 Gesamtschulplätze an vier Integrierten Gesamtschulen. In den Schulbezirken Duderstadt und Osterode sei das Verhältnis ähnlich: Auf rund 900 Fünftklässler kämen rund 300 Gesamtschulplätze – ohne die IGS Duderstadt. An der KGS Bad Lauterberg werden unter Berücksichtigung der Inklusionskinder 106 Plätze mit Fünftklässlern belegt, an der KGS Gieboldehausen 145 Plätze.

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