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Göttingen Schulleiter sprechen sich für eine dreizügige Grundschule in Friedland aus
Die Region Göttingen Schulleiter sprechen sich für eine dreizügige Grundschule in Friedland aus
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00:26 23.03.2015
Übergabe von 1825 Unterschriften: Helge Hoffmeister, Stephan Karasch, Sebastian Bause, Lothar Zeuner, Andreas Friedrichs (v. l.). Quelle: Gückel
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Friedland

Nach der Kündigung der Räume in Groß Schneen durch den Landkreis steht die Politik vor dieser Entscheidung:

Entweder eine neue Schule in Groß Schneen bauen (einzügig, zweizügig oder gar dreizügig) oder einen An- oder Neuau in Friedland realisieren, womit es nur noch eine Schule im ganzen Gemeindegebiet für 14 Ortschaften gäbe.

In der Ratssitzung im Sporthaus Niedernjesa war der Saal wieder voll mit Eltern und Lehrern, viele davon auch aus Friedland. Denn was bei der Unterschriften-Aktion, die die Elterninitiative Groß Schneen gestartet hatte, nicht klar wurde: Würde in Groß Schneen tatsächlich eine zwei- oder dreizügige Schule gebaut, wie die Initiative fordert, wäre das das Aus für die Grundschule Friedland.

Zumindest aber würde diese nur noch einzügig zu führen sein. Dabei hat die Gemeinde in den letzten fünf Jahren knapp 1,5 Millionen Euro in die Sanierung von Gebäude und Schulhof in Friedland gesteckt.

Andererseits haben sich 1825 Friedländer in der Unterschriftenliste, die von Stefan Karrasch dem Rat übergeben wurde, für "den Erhalt der Grundschule Groß Schneen" ausgeprochen. Den wird es aber auf keinen Fall geben, denn die Räume sind definitiv gekündigt, und auf nur vier notdürftige Klassenräume im Untergeschoss will sich die Gemeinde auf keinen Fall einlassen, erklärte Bürgermeister Andreas Friedrichs.

Bliebe nur ein Neubau: Nach neuesten Berechnungen würde der in Groß Schneen einzügig gut 2,8 Millionen Euro kosten. Zweizügig, also mit acht Klassenräumen, wären es bereits fast 4,8 Millionen. In Friedland würde ein Anbau mit vier neuen Klassenzimmern und Funktionsräumen ausreichen und 2,4 Millionen Euro kosten, um die Friedländer Schule dann dreizügig zu machen. Nach den jüngsten Zahlen der Verwaltung würde die Dreizügigkeit bei aktuellen Geburtenraten dauerhaft ausreichen.

Während die Friedländer Schulleiterin Elke Klambeck mahnte, "Dreizügigikeit an nur einem Standort trägt auch zum Elternfrieden bei und ist entspannter für Kinder und Eltern", appellierte selbst Inge Neubacher, Leiterin der Groß Schneer Schule, dafür, auf jeden Fall eine "pädagogische Einheit" und keine neue Zwergschule zu schaffen.

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