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Göttingen Schulsportangebote während der GT-Sportschau
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00:19 09.09.2017
Sogar Tauchübungen sind bei der GT-Sportschau möglich. Quelle: Hartwig
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Göttingen

Während der GT-Sportschau im „Kauf Park“ Göttingen, die vom Stadtsportbund präsentiert wird, haben auch Kindergartengruppen und erste bis zehnte Schulklassen die Möglichkeit, verschiedene Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren. Am Mittwoch, 6. September, haben unter anderem die Klassen 3a und 3b der Leinebergschule die Sportschau besucht.

Die Schüler konnten hierbei aus insgesamt sechs Angeboten wählen, bei denen sie jeweils zwei Sportarten kennenlernten. Center-Manager Andreas Gruber erklärte, dass die Kombinationen mal mehr Ballgefühl, mehr Konzentration und Ruhe, mal mehr koordinative Fähigkeiten erforderten. So konnten die Kinder unter anderem Beach-Volleyball und Streetdance, Schießen und Minigolfen, Fußball und Tischtennis, Tauchen und Unterwasserrugby sowie eine Kampfsportart ausprobieren. Am Mittwoch wurde Karate angeboten, an anderen Tagen wiederum unter anderem Judo. Ballett und Ponyreiten sowie Golf und Tennis waren als zwei weitere Kombinationen ebenfalls wählbar.

Pritschen und baggern beim Beachvolleyball Quelle: Hartwig

Wie die Mehrheit seiner Klassenkameraden, hatte auch Lucis, der die dritte Klasse an der Leinebergschule besucht, das Angebot Tauchen und Unterwasserrugby sowie Karate gewählt. Er „mag tauchen“ und „wollte einfach mal wissen, wie es sich anfühlt, in so einem Anzug zu sein“, sagte er. Bereits im Urlaub hatte er die Gelegenheit gehabt, zu tauchen und gemerkt, dass es ihm Spaß macht. Pallavi, eine seiner Klassenkameradinnen, hatte sich für dieselben Sportarten entschieden, weil sie das Tauchen „mal ausprobieren wollte“. Es habe ihr zwar Spaß gemacht, aber das Atmen unter Wasser durch den Schnorchel sei komisch und etwas unangenehm gewesen.

Für andere Sportarten hatte sich Lukas entschieden. Er wollte Beach-Volleyball und Streetdance ausprobieren . „Beach-Volleyball ist cool“, sagte er. Im Urlaub habe er schon ein bisschen geübt, baggern und pritschen gelernt, und dabei gemerkt, „man wird immer besser“. Auch das Tanzen habe ihm Spaß gemacht. Er hatte sogar schon Tanzauftritte in der Schule.

Tanzübungen während der GT-Sportschau Quelle: Hartwig

Eine begeisterte Tänzerin ist auch Nimet, ebenfalls aus der dritten Klasse der Leinebergschule. Sie tanzt gerne in ihrer Freizeit, aber bislang nicht im Verein. Das soll sich ändern, denn ihr Ziel ist es, „eine richtig große Ballerina“ zu werden. Voraussetzungen dafür bringt sie schon mit, denn einen Spagat kann sie bereits und „Rhythmusgefühl hat sie auch“, bestätigte Judith Kara, die die Ballettstation bei der GT-Sportschau als Übungsleiterin betreute. Kara hob hervor, dass die Sportschau nicht nur für Schüler eine tolle Gelegenheit sei, verschiedene Sportarten auszuprobieren, sondern auch für die Vereine, um talentierte Kinder zu entdecken und sie weiter zu fördern.

Ähnliches erklärte auch Philipp Huke, Beach-Volleyball-Trainer. Er wies darauf hin, dass in Göttingen „keine freien Beach-Volleyball-Felder“ zur Verfügung stünden und sich während der Sportschau eine der wenigen Möglichkeiten biete, diese Sportart kennenzulernen und auszuprobieren. Hier hätten die Kinder zudem direkt Ansprechpartner, falls sie Interesse hätten, die jeweilige Sportart weiterhin und regelmäßig auszuüben. Das bekräftigte auch Martin Siegert, Klassenlehrer der 3b der Leinebergschule. Er betonte, dass zwar auch im Schulunterricht versucht werde, eine Vielfalt anzubieten, sodass die Kinder auch Sportarten wie Parcours ausprobieren könnten, diese dabei aber nicht vertieft und regelmäßig geübt werden könnten. Während der Sportschau würden die Kinder aber auch bei den „untypischen Sportarten“, die sie kennenlernen und die ihnen Spaß machen, die Möglichkeit haben, diese regelmäßig im Verein weiter zu trainieren. Die Sportschau sei insgesamt eine „runde Sache“ und komme „gut an“, auch die Kommunikation mit dem Stadtsportbund Göttingen (ssbgö) habe gut funktioniert, waren sich Siegert und Wiebke Ferro, Klassenlehrerin der 3a der Leinebergschule einig.

Von Laura Brand

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