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Göttingen "Sielmanns lange Nacht des Naturfilms"
Die Region Göttingen "Sielmanns lange Nacht des Naturfilms"
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15:50 29.04.2017
Sielmanns Lange Nacht des Naturfilms im Kino Lumière Vor nahezu ausverkauftem Haus (v.l.): Wolfgang Nolte (Stiftungsrat Heinz-Sielmann-Stiftung), Stefan Wenzel (Niedersächsischer Umweltminister), Prof. Michael Sutor und Oliver Clark. Quelle: Mischke
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Schließlich gab es erstmals die vollständig restaurierte Fassung des Sielmann-Klassikers „Galapagos – Trauminsel im Pazifik“ zu sehen. „Fernreisen waren früher etwas Besonderes. Wer war schon auf den Galapagos oder in der Serengeti?“, erklärte Wenzel. Diese Filme seien ein großer Schatz. „Junge Menschen wieder für den Naturfilm zu begeistern, wäre mein Traum“, sagte der Minister.

Oliver Clark betreut bei der Sielmann-Stiftung den filmischen Nachlass des Dokumentarfilmers. Zusammen mit Michael Sutor, Professor an der Fachhochschule Hannover, hat er die Filme aufbereitet. Ein Jahr lang haben sie das Material digitalisiert, Farbstiche herausgezogen, Farben neu gesättigt und an der Tonqualität gearbeitet.    

Wolfgang Nolte (CDU), Bürgermeister von Duderstadt, empfindet die Sielmann-Stiftung mit Sitz auf Gut Herbigshagen als Glücksfall für Südniedersachen. Er beschrieb die vielen Fügungen, die Sielmann zum jetzigen Stiftungssitz führten, und verwies auf die Bedeutung des Lebenswerks des Dokumentarfilmers. „Von Gut Herbigshagen strahlt vieles aus, sowohl national als auch regional“, erklärte Nolte.

Anlass für dieses Naturfilm-Event ist Heinz Sielmanns Jubiläumsjahr. Der Dokumentarfilmer wäre am 2. Juni 100 Jahre alt geworden. Auch der Dokumentarfilm „Das grüne Wunder – Unser Wald“ von Jan Haft und der Zweiteiler „Serengeti“ von Reinhard Radke waren bei der „Langen Nacht des Naturfilms“ sehen.

Die fand bei den Besuchern großen Anklang. „Als Kind fand ich Naturfilme schon toll“, sagte Ute Grammel aus Osterode. Diese beeindruckten sie, seit sie als Kind ihren ersten Sielmann-Film gesehen habe. Auch Sina Meinig aus Nörten-Hardenberg entdeckte früh ihre Begeisterung für dieses Genre. „Als Kind wollte ich auch so etwas machen und Naturfilme drehen“, erklärte Meinig.

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