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Göttingen Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt Göttingen
Die Region Göttingen Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt Göttingen
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00:17 19.01.2013
Studentenwohnheim Christoporusweg 12. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

In Göttingen seien die Studentenzahlen an der Universität Göttingen nach einem Knick bei Einführung der Studiengebühren zuletzt wieder angestiegen, so Magull – vermutlich auch eine Folge der doppelten Abiturjahrgänge, die sich bundesweit noch bis 2016 hinziehen. Bis 2025 würden in Deutschland trotz des demographischen Wandels relativ stabile Studienanfängerzahlen erwartet, so Magull.

Das Studentenwerk Göttingen verfüge über knapp 4500 Plätze in rund 40 Wohnheimen, so Magull. Die Versorgungsquote von gut 17 Prozent liege fast doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt. 48 Prozent des Angebots seien Einzelzimmer, fünf Prozent Doppelzimmer, 35 Prozent Gruppen- und 12 Prozent Familienwohnungen.

Diese Verteilung werde sich nicht ändern, sagte Magull, der damit Vorwürfe zurückwies, das Studentenwerk wolle künftig vor allem auf Einzelzimmer umstellen. „Wir möchten, dass Studierende sozial interagieren“, so Magull. Ein Problem seien aber Hubschrauber-Eltern, die ihre Kinder umkreisten und auch nach Wohnheim-Einzelheiten fragten. Da es infolge der Verkürzung der Gymnasialzeit auch verstärkt minderjährige Studenten gebe, müssten in diesen Fällen die Eltern Mietverträge und Bafög-Anträge unterschreiben.

Magull wies zudem Vorwürfe zurück, das Studentenwerk wolle kleine Wohnheime vor allem in der Innenstadt abstoßen. Es beobachte jedoch zugleich den Umzug der Universität in den Norden der Stadt und müsse darauf reagieren. Dies geschehe durch den geplanten Neubau „Lutterterrassen“ auf dem Nordcampus der Universität. Bis 2022 müsse das Studentenwerk 45,5 Millionen Euro in Sanierungen investieren.

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