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Göttingen Spatentisch für 31 Grundstücke in Hetjershausen
Die Region Göttingen Spatentisch für 31 Grundstücke in Hetjershausen
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00:29 19.05.2018
Spatentisch für das Baugebiet "Südlich Deneweg" Quelle: Vera Wölk
Hetjershausen

„Das Baugebiet hat in der Planung lange gedauert, aber jetzt kann es endlich losgehen“, sagte Stadtbaurat Thomas Dienberg Das Baugebiet sei bereits 1975 ausgewiesen worden, damals sei die vorgesehene Fläche rund 20 Hektar groß gewesen. Die jetzige Umsetzung des Baugebietes sei vor allem dem Einsatz des ehemaligen Ortsbürgermeisters Walter Rakebrandt zu verdanken. 2015 sei dann der Bebauungsplan überarbeitet worden. „Gemeinsam mit den Ortsratsmitgliedern ist es und dann gelungen, das Baugebiet tatsächlich in die Planung zu bringen“, erklärte Dienberg. Für die Stadtverwaltung sei bei dem Baugebiet wichtig, dass das Bauland nicht zu teuer sei, sodass auch Familien bauen können. Auf etwa 2,4 Hektar sollen in den kommenden Jahren 31 Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Wobei ein Teil der Fläche auch als sogenannte Ausgleichsfläche genutzt werden soll. Ein Quadratmeter erschlossenes Bauland kostet laut Dienberg 165 Euro. „Mit diesem Preis wollen wir einer breiten Bevölkerungsschicht die Möglichkeit geben Eigentum bauen zu können“, erklärte Dienberg.

Erschließungskosten 1,4 Millionen Euro

Bislang seien die Bauplätze noch nicht alle verkauft, doch es sei davon auszugehen, dass dies bis das Gebiet „Südlich Deneweg“ erschlossen sei, der Fall sein werde. Die Gesamterschließungskosten für das Baugebiet belaufen sich auf etwa 1,4 Millionen Euro. Geplant ist zudem die Versorgung der entstehenden Gebäude mit Nahwärme durch die Göttinger Stadtwerke. Göttingens Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne), der Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) vertrat, erklärte, dass Wohnraum für Familien auch deshalb wichtig sei, da derzeit nur in zwölf Prozent der Göttinger Haushalte Kinder leben würden.

Froh über den Spatenstich

Ortsbürgermeisterin Heidrun von der Heide (SPD) erinnerte daran, dass es in den Ortsteilen Knutbühren, Groß Ellershausen und Hetjershausen lange keine Baugebiete gegeben habe. Deshalb sei sie froh, dass für das Gebiet in Hetjershausen jetzt der Spatenstich erfolgt sei. „Ein Dank hierfür gilt auch meinem Vorgänger Walter Rakebrandt, dem es gelungen ist, die Eigentümer davon zu überzeugen, an die Stadt zu verkaufen“, sagte von der Heide. Für sie sei aber auch wichtig, dass in den anderen beiden Ortsteilen in Zukunft neue Baugebiete entstehen. „Ich hoffe, dass es hier zu weiteren Ausweisungen kommen wird“, erklärte sie. Außerdem dankte sie der Verwaltung dafür, dass diese sich die Zeit genommen habe, um die Fragen der Nachbarn zu beantworten.

Von Vera Wölk

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