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Göttingen Stadtgespräch im Sartorius College
Die Region Göttingen Stadtgespräch im Sartorius College
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20:08 02.11.2018
Sartorius College Quelle: Brakemeier
Göttingen

„Baukultur: Viele Wege, ein Ziel“ – unter dem Motto hat am Donnerstag das diesjährige Stadtgespräch des Göttinger Städtebaubeirats gestanden. Drei Referenten beleuchteten das Thema, rund 150 Gäste hörten zu.

Was Baukultur leisten kann, zeigte zu Beginn gleich Christian Rathmann vom Büro Bünemann & Collegen aus Hannover. Rathmann begleitet seit Beginn die Entwicklung des Sartorius College auf dem Sartorius-Firmengelände an der Otto-Brenner-Straße, dem Veranstaltungsort des diesjährigen Stadtgespräches. Die neuen Räume und Gebäude, die dort entstanden sind, seien flexibel, intelligent, offen, kommunikativ und kollaborativ“, erläuterte der Architekt. So zeichne sich die Baukultur bei Sartorius durch ihre funktionale, soziokulturelle, ökologische, ökonomische und technische Qualität aus. „Die Architektur bei Sartorius drückt Wertschätzung gegenüber Kunden, Mitarbeitern aber auch gegenüber der Stadt aus“, lobte Stadtbaurat Thomas Dienberg.

Für eine lebenswerte Umwelt

Die Bundesstiftung Baukultur nennt die Bedeutung und Potenzial von Baukultur. Auf der Internetseite der Stiftung heißt es: „Baukultur ist wesentlich, um eine Umwelt zu schaffen, die als lebenswert empfunden wird. Sie hat neben sozialen, ökologischen und ökonomischen Bezügen auch eine emotionale und ästhetische Dimension.“

Reiner Nagel, Vorsitzender der Stiftung, fasste in vier Thesen zusammen, was eine gute Baukultur für Unternehmen leisten kann. „Baukultur fördert das Image von Unternehmen. Sie stärkt das Wir-Gefühl und die Rekrutierungsstärke. Baukultur sichert den Unternehmenserfolg.“

Gute Erfahrungen mit Wettbewerben

Carlo Scherrer, Vorstandsmitglied bei der Göttinger Wohnungsgenossenschaft, brach in seinem Vortrag eine Lanze für Architekturwettbewerbe. So habe die Genossenschaft bei inzwischen vier Großprojekten sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Jüngste Beispiele sind die Planungen für das Appartementhaus An der Lutter in Weende und die Planungen für sechs Stadtvillen am Nikolausberger Weg. Die guten Ergebnisse rechtfertigen für Scherrer den Aufwand, der aber zumindest finanziell mit einem Anteil von 0,1 Prozent an den Projektkosten.

Von Michael Brakemeier

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