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Göttingen Städtisches Museum Göttingen verlängert Programm
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18:19 03.02.2013
Schattenrisse: Simone Hübner (links) und Manuela Wengelnik zeigen, wie es funktioniert. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Auch wenn bis auf die Kirchenkunst-Ausstellung und die frisch sanierten Räume der Alten Posthalterei der öffentliche Museumsbetrieb wegen Fortführung der Sanierungsarbeiten weitestgehend brach liegt, wollen die Mitarbeiter den Kontakt zu ihrem Publikum halten.

An Kinder- und Familiensamstagen machen die Museumspädagogen Programm für junge und erwachsene Museumsbesucher. An Kinder und Jugendliche richten sich die Veranstaltungen des Geschichtskabinetts. Anfragen gebe es allerdings auch von Gruppen erwachsener Gäste, sagt Wengelnik. „Wir wollen Geschichte lebendig machen“, beschreibt Kuratorin Simone Hübner das Ziel des besonderen Angebotes.

Die Museumspädagoginnen machen aus der derzeitigen Not eine Tugend: Der größte Teil der Sammlung des Städtischen Museums wartet derzeit gut verpackt in Depots auf den Abschluss der Sanierungsarbeiten. Die Museumsmitarbeiter durchforsteten für das Geschichtskabinett die Depots und fanden viele Ausstellungsstücke, die nun bestimmte Themenbereiche repräsentieren.

Gleich im Eingangsbereich machen sich etwa Wengelnik und Löwin Lola, eine Handpuppe, mittwochs und donnerstags Gedanken darüber, welcher Gegenstand ein Anrecht darauf hat, im Museum ausgestellt zu werden: ein Mammutzahn, der Teddybär oder gar die Fan-Artikel der Fußball-Weltmeisterschaft von 2006?

Acht Themenschränke stehen im Geschichtskabinett, angefüllt mit Exponaten aus Göttingens Vergangenheit, darunter etwa Dinge, die für das Alltagsleben in der Stadt, Handwerk, Spielsachen, Apotheke und Universität stehen. Details etwa über das Handwerk der Tuchmacher erfahren die jungen Besucher in kleineren Teams an den sogenannten Werkstattwagen, an denen ausprobiert, getastet, vermessen und mikroskopiert werden kann. 

Informationen und Anmeldung im Internet unter museum.goettingen.de und unter Telefon 05 51 / 4 00 28 43.

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