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Göttingen So war der Stage-School-Workshop in Göttingen
Die Region Göttingen So war der Stage-School-Workshop in Göttingen
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00:19 11.10.2018
Stage School Göttingen Quelle: Max Ballhaus
Göttingen

Die Hamburger Stage School ist eine private Bühnenfachschule. Sie bietet Ausbildungen in den sogenannten „Performing Arts“, also Schauspiel, Tanz und Gesang, an. Einen Einblick in die Ausbildung bieten die von der Schule in 30 Städten angebotenen Workshops. Diese dauern zweieinhalb Tage und werden von Dozenten der Stage School geleitet. Der Workshop besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht. Auf dem Programm stehen beispielsweise „Musical Repertory“, also Tanz mit Gesangseinlagen und „Ensemble Staging“, also Schauspiel und Gesang. Am Ende des Kurses präsentieren die Teilnehmer das Gelernte bei einem Auftritt Eltern und Freunden. Einige der Teilnehmer nutzen den Workshop als Chance auf einen Ausbildungsplatz bei der Stage School. Pro Jahr nimmt die Stage School jedoch nur zwischen 60 und 80 Schüler auf. Geleitet wurde der Workshop in Göttingen von der Gesangsabteilungsleiterin Anja Launhardt, der Tanzdozentin Marni Schilling und der musikalischen Leiterin Sabine Pflug.

Teilnehmer: Spaß und Berufsperspektive

In Göttingen nahmen am Workshop 17 junge Leute teil, darunter drei Jungs. Dies sei ein normaler Schnitt, erklärte Launhardt. An der Stage School seien etwa 30 Prozent der Schüler männlich. Normalerweise würden sich etwa ein Drittel der Teilnehmer eines Workshops für die Aufnahme an der Stage School interessieren, die übrigen würden sich zum Spaß oder aus Neugier anmelden. Schüler der Stage School erwartet eine dreijährige Ausbildung. „Wir arbeiten nach dem Prinzip ‚Leistungslernen‘“, erklärt Launhardt. Fast alle Schüler würden bereits Erfahrung in einem der drei Hauptfächer haben. An der Stage School würden sie auf ihrem jeweiligen Leistungsniveau beginnen und sich darauf aufbauend weiterentwickeln. Niemand müsse von Beginn an alles können, so Launhardt.

Drei Mädchen und zwei Jungs gewannen Teilnahme beim Preisausschreiben des Tageblatts.

„Der Workshop hat mir viel Spaß gemacht“

Eine Gewinnerin des Preisausschreibens ist die 22-jährige Zenya Knöbel. „Ich habe bereits ein wenig Erfahrung im Bereich Musical und Theater. Seit 2011 bin ich beim Verein ‚Bühnenreif‘ in Goslar aktiv. Gesang und Schauspiel haben mir immer schon viel Spaß gemacht. Der Workshop hat mir gut gefallen, es war ein toller Einblick in die Stage School“, so Knöbel. Auch ihr Bekannter und ebenfalls Gewinner Lukas Bosse (24) hat bereits bei „Bühnenreif“ mitgewirkt. „Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Schauspiel. Ich wollte schon immer mal wissen, wie die Arbeit für die großen Produktionen abläuft. Der Workshop hat mir viel Spaß gemacht und die Dozentinnen waren sehr nett“, erzählt Bosse.

Die jüngste Gewinnerin des Preisausschreibens ist die 16-jährige Hannah Redwanz. Sie habe durch ihre Mutter vom Gewinnspiel erfahren. „Ich tanze seit meiner frühen Kindheit gerne und hatte auch Gitarrenunterricht. In der Schule hat mir das Fach ‚Darstellendes Spiel‘ besonders gut gefallen. Beim Workshop haben mir das Schauspielen und das Tanzen sehr gefallen und ich konnte viel Neues lernen. Beruflich wäre das aber nichts für mich. Trotzdem bleibt es mein Hobby, auch in Zukunft“, sagt Radwanz.

„Tanzen ist und bleibt mein liebstes Hobby“

Die 23-jährige Sarah Nöcker studiert forensische Anthropologie und antike Kulturen. Doch ihrer Freizeit sei Tanzen ihre große Leidenschaft, erzählt sie. „Mit vier Jahren habe ich mit Ballett angefangen, seither begeistert es mich. Beim Preisausschreiben zu gewinnen war ein großes Glück, denn ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nicht vielleicht doch an die Stage School gehen möchte. Aber selbst wenn nicht, Tanzen ist und bleibt mein liebstes Hobby“, so Nöcker. Ein weiterer Gewinner ist der 19-jährige Malte Borgfeldt. „Vom Gewinnspiel hat mir eine Freundin erzählt, die an mich gedacht hat.

Da ich mich sehr für Schauspiel und Tanz interessiere und das gerne beruflich machen würde, habe ich mich sehr über den Platz beim Workshop gefreut“, erzählt Borgfeldt. Den 17 Teilnehmern des Workshops überreichte Launhardt nach ihrem Auftritt vor Eltern und Freunden ein Zertifikat.

Von Max Brasch

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