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Göttingen Aus der Bar an den Strand rutschen
Die Region Göttingen Aus der Bar an den Strand rutschen
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21:30 14.01.2018
Projektion des Strandhause37 im Freibad Weende Quelle: Schwieger Architekten
Göttingen

Im Mai soll es fertig sein, das „Strandhaus37” am Weender Freibad. Ein völlig neues Angebot aus Bäckerei, Restaurant, Lounge und Beach-Club soll dann für die Gäste dort bereit stehen. Den Zeitplan nennt Eicke Hillebrecht „sehr sportlich”. Der Geschäftsführer der Firma Küster hatte die Idee zu dem Strandhaus gemeinsam mit seinem Vater.

Der Keller ist ausgeschachtet, die Kellerdecke soll in der kommenden Woche gezogen werden. „Wir tun, was wir können”, sagt Jochen Schweiger, der als Architekt für die Planung des Gebäudes und gemeinsam mit der Firma „ARGE ONP” für den Bau verantwortlich ist. Noch sein alles im Plan, aber “es ist nicht leicht, das Projekt in einem halben Jahr fertig zu bauen”, so Schwieger. Das sei etwa die Hälfte der Zeit, die für ähnliche Gebäude veranschlagt werde. Hillbrecht freut sich unterdessen auf das Strandhaus37. Der Neubau, in den die Firma Küster etwa 4,5 Millionen Euro investiert, soll zum einen eine Bäckerei-Filiale beherbergen, in der die Weender Brötchen, Brot und Kuchen kaufen können. Gleichzeitig aber ist ein Café und Restaurant geplant, in dem es ganztags Service gibt. „Keine Selbstbedienung, wie in Bäckerei-Cafés”, so Hillebrecht. Mittags und Abends werden à-La-Carte-Gerichte, frische und saisonale Küche angeboten, mehrere Köche will Hillebrecht einstellen, insgesamt, so der Geschäftsführer, sollen etwa 40 bis 45 Mitarbeiter im Strandhaus einen Arbeitsplatz finden. Ein neues Angebot: Kunden können dort ihr Mittagessen online vorbestellen und bekommen es pünktlich zur Mittagspause serviert, so Hillebrecht. Von der Dachterasse des zweistöckigen Gebäudes führt nicht nur ein Treppe sondern auch eine Rutsche in den Strandbereich. Eine Bar ist sowohl oben als auch unten zu finden, wer mag, kann sich also künftig mit einem Gin-Tonic im Freibad gut gehen lassen.

Die Göttinger Sport-und-Freizeit GmbH hatte seine Firma anfangs angesprochen, um dort eine Bäckerei-Filiale zu betreiben erzählt Hillebrecht. Zunächst war geplant, dass ein anderer Investor das Strandhaus baut, als der aber absprang sei Küster eingesprungen. „Nur der mutige wird belohnt”, sagt Hillebrecht lachend. Er möchte mit seinem „Herzblut-Team” dort auch mit exzellentem Service punkten. Der Durchgang vom Strandhaus37 in das Freibad und umgekehrt werde mit einer Chip-Lösung organisiert.

Für das Funktionsgebäude mit Umkleidekabinen des Weender Freibades ist im November bereits Richtfest gefeiert worden. Stadt und Gösf investieren dort rund 2,9 Millionen Euro in die Sanierung des Freibades. „Die Struktur der neuen Becken ist bereits fertig, im März sollen die Rohre und Folien verlegt werden”, sagt Alexander Hirth, Prokurist der GösF. Struktur, das heißt, für das Sprungbecken mit Sprungturm und das 1,35 Meter tiefe und 50 Meter lange Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken bestehen bereits getrennte Gruben. Bis Ende Mai sollen diese und auch die Landschaftsarbeiten auf dem Gelände abgeschlossen werden - wenn das Wetter mitspielt. „Unser Plan ist es, Mitte Juni mit den Bauarbeiten fertig zu werden”, so Hirth weiter. Im Sommer sollen die Badegäste also wieder im Weender Freibad ihre 50-Meter-Bahnen ziehen können.

Der Sanierung des Freibades war eine fünfjährige Diskussion vorausgegangen. Heftige Proteste gab es zunächst gegen eine Schließung, dann lange Diskussionen um das „Wie“ der Sanierung.

Von Britta Bielefeld

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