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Göttingen Straßennamen für ehemaliges Huhtamaki-Gelände
Die Region Göttingen Straßennamen für ehemaliges Huhtamaki-Gelände
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15:00 15.09.2017
Das alte Huhtamaki-Gelände: Nach alten Flurnamen benennt der Ortsrat Weende die neuen Straßen. Quelle: Meder
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Weende

Der Straßenname „An den Weender Mühlen“ erinnert an die vielen Mühlen, die einst in diesem Bereich an der Weende standen. Aufgrund des starken Gefälles flossen die großen Wassermengen dort mit hoher Geschwindigkeit. Eines dieser Kraftwerke, die Scharfsche Mühle, hat Unternehmer Christian Eberwein 1822 erworben. Er gründete dort die Eberweinsche Tuchfabrik, mit der die industrielle Nutzung des Areals begann. Auch nach Eberwein wird eine Straße benannt.

Bogenförmiger Verlauf der Weende

Der neue Straßenname „Unter dem Kloster“ nimmt auf ein Flurstück Bezug, das unterhalb der früheren Klosteranlage lag. Es grenzt an den heutigen Klosterpark an. Westlich des Baugebiets lag das Flurstück „Oberer Anger“, nach dem eine weitere Straße heißt. Der Name „Weendebogen“ bezieht sich auf den ungewöhnlichen, bogenförmigen Verlauf der Weende, der vermutlich nicht natürlich ist.

Auf Antrag der SPD hat der Ortsrat die Verwaltung aufgefordert, die beiden Kreisel am Lutteranger rechts und links des Autobahnzubringers insektenfreundlich zu bepflanzen. Insbesondere summende Bienen und Hummeln sollen dort so viele Blüten vorfinden, dass zwei echte „Brummkreisel“ entstünden, führte Edgar Culp (SPD) aus.

Starkes Gefälle

Angeschlossen hat sich der Ortsrat der Forderung der Grünen, den Bereich sicherer zu machen, wo die Springstraße den von Radfahrern stark genutzten Helleweg kreuzt. Der Helleweg, der Bovenden mit Göttingen verbindet, weist dort ein starkes Gefälle auf. Radfahrer fahren entsprechend schnell auf die Kreuzung zu, die aufgrund vieler Büsche und Bäume schwer einsehbar ist. Zum Teil sehen sie erst im allerletzten Moment die auf der Springstraße fahrenden Autos. Die Grünen regen einen Rückschnitt der Pflanzen, Warnhinweise oder Vorfahrtsschilder für Benutzer des Hellewegs an. Berücksichtigen soll die Stadt bei ihren Überlegungen, dass dort landwirtschaftliche Fahrzeuge unterwegs sind.

Zur Kenntnis hat der Ortsrat eine Mitteilung der Stadt genommen. Danach prüft die Verwaltung, ob die Theodor-Heuss-Straße über Kaakweg, Obere Mühle, Thiestraße, Steinweg, Ernst-Fahlbusch-Straße bis zum Max-Born-Ring eine Fahrradstraße werden kann. Das hatten die Politiker auf Anregung von SPD und Grünen gefordert. Auf dieser Strecke, die Weende-Nord mit der Göttinger Innenstadt verbindet, sind nach Beobachtung des Ortsrats bereits viele Radfahrer unterwegs. Die Politiker fordern unter anderem im Kreuzungsbereich zur Bundesstraße 27 Aufstellflächen für Radfahrer. Bei den Ampelphasen müssten deren Interessen besser berücksichtigt werden Die abknickende Vorfahrt an der Kreuzung Ernst-Fahlbusch-Straße / Am Weendespring solle aufgehoben werden.

Von Michael Caspar

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