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Göttingen Tamilen aus der Region feiern Pongal-Fest
Die Region Göttingen Tamilen aus der Region feiern Pongal-Fest
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00:17 18.01.2017
Darbietung des Tempeltanzes Bharatham auf der Bühne in der Groner Mehrzweckhalle. Quelle: Harald Wenzel
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Grone

Die farbenfrohe Veranstaltung, die auch als tamilisches Erntedankfest bezeichnet wird, begann mit einem gemeinsamen Essen, an dem viele der etwa 50 in Göttingen lebenden Familien teilnahmen. „Die meisten von ihnen sind seit 25 bis 30 Jahren hier“, sagte Babu Muthu, Sprecher des Tamilischen Bildungsvereins Göttingen. Sie seien damals als Flüchtlinge vor dem Krieg auf der Insel Sri Lanka geflohen, unter anderem nach Deutschland, ergänzt Muthu. Die meisten Tamilen seien berufstätig und die tamilischen Kinder hätten fast alle Abitur. „Unsere Kinder sind sehr selbstbewusst“, sagte er und versichert, dass die Integration funktioniert habe. Muthu selbst ist mit einer Deutschen verheiratet, wie er berichtete.

In Göttingen und insbesondere in Grone leiste das Pongal-Fest einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt. Davon überzeugte sich unter anderen auch Birgit Pietsch von der Groner Verwaltungsstelle an diesem Sonntag.

Die tamilische Schule befindet sich unter dem Dach der Heinrich-Heine-Schule in Grone. Seit nunmehr 25 Jahren werden hier Kinder der tamilischen Familien unterrichtet, lernen die tamilische Sprache ebenso wie traditionelle Tänze, Gedichte und die Geschichte aus der Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Jamunarani Thijaparan zum Beispiel hat den Mädchen, die bei diesem Pongal-Fest auf der Bühne stehen, die Choreografie des Bharatham, einem klassischen indischen Tempeltanz, beigebracht. Das Programm wurde auch von Tamilen aus Einbeck, Hann. Münden und Northeim mit gestaltet. Pongal sei übrigens auch der Name eines tamilischen Reisgerichtes, das unter anderem während des gleichnamigen Festes gegessen wird. be

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