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Die Region Göttingen Göttingen-Tatort: Preview mit Maria Furtwängler im Cinemaxx
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19:22 10.01.2019
Florence Kasumba und Maria Furtwängler bei Dreharbeiten an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Quelle: CH
Göttingen

Die Dreharbeiten im Sommer haben in der Stadt für große Aufmerksamkeit gesorgt, jetzt wird der NDR-Tatort gezeigt. Am Sonntag, 3. Februar, ist er im TV zu sehen. Am Dienstag zuvor, am 29. Januar, feiert der Streifen vorab im Göttinger Cinemaxx Premiere. Auch die beiden Hauptdarstellerinnen Maria Furtwängler (Ermittlerin Charlotte Lindholm) und ihre Kollegin Florence Kasumba (Ermittlerin Anaïs Schmitz) werden dabei sein, teilt der NDR mit.

Karten für Preview zu gewinnen

Für die Preview in Göttingen gibt es keine Karten zu kaufen, aber unter www.NDR.de/preview können die Tickets mit etwas Glück gewonnen werden. Eingeladen zur Veranstaltung sind auch die etwa 130 Statisten, die in dem Fernsehkrimi mitwirkten. Einer von ihnen ist Torsten Bussmann. Der 48-jährige Göttinger freut sich schon auf den Abend.

Göttinger Komparse spielt Polizist im Tatort

Bussmann hatte sich im Juni vergangenen Jahres als Komparse beworben. „Ich bin einfach zum Casting in die Stadthalle gegangen”, erzählt er. Das Casting war bereits fast beendet. „Ich kam mit dem letzten Schwung Göttinger an die Reihe, nach uns war Schluss”, erinnert er sich. Bussmann lässt also dort Fotos von sich anfertigen, hält alle Papiere bereit. „Mein Freund Prashant, der auch häufig als Schauspieler auftritt, hat mir wichtige Tipps gegeben”, sagt der 48-Jährige. Die Tipps haben gewirkt, Bussmann erhielt die Nummer „B177” und wurde von der Casting-Agentur in die Kartei aufgenommen. „Ich kann mir später zumindest nicht vorwerfen, dass sich es nicht versucht habe”, sagt er.

Statist Torsten Bussmann als Tatort-Polizist Quelle: r

Wenig später erhält er aber eine E-Mail. Inhalt: Bussmann soll sich am 27. Juni für die Dreharbeiten bereithalten, er soll einen Polizisten spielen. „Die Mail ist erst einmal in meinem Spam-Ordner gelandet”, sagt der Göttinger. Dennoch fand er sie – und freute sich darüber, dass er als Polizist gebucht wurde.

Nach Kurzauftritt im Tatort zwei weitere

„Dann wurde es richtig aufregend”, sagt Bussmann. Informationen hatte er nur wenige – nur die, dass er, wenn möglich schwarze Lederschuhe mitbringen und tragen sollte. Das tat er. Am 27. Juni hielt er sich also bereit und wartete. Und wartete. Denn: Erst am Abend kam der Anruf. „Eine halbe Stunde später sollte ich am Set an der Paulinerstraße sein”, sagt er. Also auf zum Dreh. Das Basislager für die Dreharbeiten mit Catering und Garderobe schlugen die Filmemacher an der Paulinerstraße auf. Die Alte Universitätsbibliothek dient im Film als Polizeirevier. Dort kam auch Bussmann, ausgestattet als Polizeibeamter in einer etwas zu großen Uniform, zum Einsatz. „Für eine Szene musste ich nur durch das Bild laufen”, erzählt er. Ein zweites Mal dann trabte der Statist nur für die Tonaufnahmen über dem Boden. Die zweite Szene, in der Bussmann zu sehen sein wird, zeigt ihn, wie er einen Verdächtigen abführt. So kurz die Auftritte auch sind, „ich war etwa vier Stunden lang bis in die Nacht hinein am Set”, sagt er. „Es war schon aufregend, einmal zu sehen, wie so ein Dreh abläuft”, sagt er. Bussmann ist auch Bürgerfunker im Stadtradio Göttingen, steht häufig hinter dem Mikrofon, aber nicht davor. Offenbar hat er seinen Job gut gemacht: „Die Castingagentur hat mich danach noch zweimal gebucht, für einen Werbespot in Hannover und für eine Historien-Dokumentation mit Mariella Ahrens auf derMarienburg.”

Lindholm strafversetzt nach Göttingen

In dem NDR-Tatort „Das verschwundene Kind“ ist die von Hannover nach Göttingen strafversetzte Kommissarin Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler einer Familientragödie in Göttingen auf der Spur. Sie ermittelt erstmals gemeinsam mit einer neuen Kollegin Kasumba. Gedreht wurde im Sommer in Göttingen unter anderem am Iduna-Zentrum, am Papendiek, am Wilhelmsplatz und an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Wie Iris Bents vom NDR außerdem mitteilt, soll ein zweiter Göttingen-Tatort gedreht werden. „Voraussichtlich im Juni“, teilt sie mit.

 

Von Britta Bielefeld

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