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Göttingen Teures Parken, Taufen in der Grone und Rock am Waggon
Die Region Göttingen Teures Parken, Taufen in der Grone und Rock am Waggon
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00:18 20.05.2013
Chefredakteurin des Tageblatts: Ilse Stein Quelle: EF
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Kein Wunder: Man sollte ja auch nicht zeitgleich Autofahren und im Internet surfen. Rückblickend wäre da noch der Beschluss des Rates der Stadt Göttingen am Mittwoch, die Parkgebühren für die Stadt zu erhöhen. Beides keine schönen Themen – weder für Geschäftsinhaber noch für Autofahrer.

Dann doch lieber einen Blick auf die nächsten Tage und einen erfreulichen Termin für Radfahrer. Am kommenden Mittwoch nämlich gibt es den offiziellen Startschuss „E-Radschnellweg Göttingen“. 1,8 Millionen Euro kostet dieses Forschungsprojekt zur „Eignung von Elektrofahrrädern“ für Berufspendler.

Dabei wird der Göttinger Bahnhof künftig auf rund vier Kilometern mit dem Nordcampus der Universität verbunden. Prominente Testfahrer erhalten dafür eigene E-Bikes. Wir sind gespannt, wer sich dazu zählen darf.

Pfingstfest, Händel und Rock am Waggon

Zunächst aber einmal das Pfingstfest – mit einem Kulturangebot vom Feinsten. Händel, wohin das Auge schaut oder das Ohr hört. Heute beispielsweise im Duderstädter Rathaus gibt es Händel für Kinder. Neudeutsch heißt das „Händel4kids“.

Das Alternativprogramm dazu läuft ab Sonnabendnachmittag in Klein Wiershausen: Rock am Waggon heißt die Veranstaltung, die seit vielen Jahren immer neue nachwachsende Rock-Generationen anlockt.

Ganz ohne Musik, dafür feuchtfröhlich geht es den ganzen Sonnabend über am Seeburger See zu: Die Freibadsaison wird heute eröffnet.

Tauffest und Oldtimer

Am Pfingstsonntag feiern die Schützen vielerorts – unter anderem im Westerode, Rhumspringe oder Brochthausen –, treffen sich die Freunde alter Autos auf dem Burghof in Hardegsen, wo rund 50 Oldtimer zu sehen sein werden.

Christlich im Sinne des Pfingstfestes geht es im Göttinger Ortsteil Grone zu. Hier gibt es einen Open-Air-Gottesdienst mit einem Tauffest für 13 Täuflinge direkt in der Grone. Das lockt sicher zahlreiche Zuschauer und erinnert  an die eigentliche Bedeutung des Pfingstfestes, an dem die Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes 49 Tage nach dem Ostersonntag begehen.

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass an diesem Tag der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabgekommen sei. Das Datum wird in der christlichen Tradition daher auch als Gründung der Kirche verstanden.

Schützenumzug, Händel-Oper und die Mühlen der Region

Pfingstmontag hätte man die Möglichkeit, sich einmal die Mühlen der Region näher anzuschauen: Es ist Mühlentag. Programm und Besichtigungen gibt es unter anderem in der Wasserradanlage Bühren, der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen oder den Mühlen im dortigen Europäischen Brotmuseum.

Oder in den Wassermühlen von Rosdorf und Reiffenhausen. Dabei vielleicht noch einen Blick auf den Schützenumzug in Rhumspringe und am Abend dann in die Lokhalle Göttingen: In lockerer Atmosphäre einen Live-Mitschnitt der Händel-Oper des diesjährigen Festivals genießen. Kostenlos und wetterunabhängig.

Fußball-, Pferd- und Gartenfreunde

Wer dann noch nichts für den eigenen Geschmack gefunden haben sollte: In der kommenden Woche hat Eintracht Braunschweig ein Testspiel in Grone gegen eine Stadtauswahl. Und Pferde- wie Gartenfreunde fiebern schon dem kommenden Wochenende entgegen.

Dann steht das Gelände rund um die Burg Hardenberg im Zeichen des Reitsports und der Gartenausstellung Klassika.

Viel Spaß, wo auch immer und wie auch immer!

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