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Göttingen Tierrechtsorganisation Peta kritisiert Voyage-Tierhaltung
Die Region Göttingen Tierrechtsorganisation Peta kritisiert Voyage-Tierhaltung
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00:23 23.03.2013
Voyage Gastspiel 2011: öffentliche Fütterung der Elefanten. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Eine unangemeldete Kontrolle des Zirkus durch das Veterinäramt für Stadt und Landkreis Göttingen verlief jedoch ohne Beanstandungen.

Grundlage der Peta-Kritik ist das Schicksal der arthrosekranken Elefantenkuh Mausi, die 2012 nach Jahrzehnten im Zirkusdienst infolge eines Darmverschlusses starb. Das Tragische: Mausi erkrankte während des Transportes zu einem belgischen Zoo, in dem sie ihren Lebensabend verbringen sollte. Peta kritisiert auch die Haltung von Giraffen, eines Flusspferdes und eines Nashorns.

All diese Tiere „gehören nicht in einen Wanderzirkus“, so ein Sprecher der Initiative. Die Organisation war in den vergangenen Jahren unter anderem durch eine in den USA gestartete und in Deutschland gerichtlich verbotene Plakatkampagne in die Schlagzeilen geraten, die an Tieren begangenes Unrecht mit dem sogenannten Holocaust vergleicht – dem Mord an Millionen von Juden zur Zeit des Nationalsozialismus.

Gegen die Peta-Kritik in eigener Sache wendet sich die Voyage-Direktion mit dem Hinweis, dass auch in Tierparks und Zoos mit anerkannt guten Haltungsbedingungen Tiere erkrankten oder eines natürlichen Todes sterben würden, ohne dass Tierrechtler Protestaktionen starteten. Der Zirkus werde zudem in jeder Gastspielstadt vom Amtsveterinär kontrolliert.

Eine solche Kontrolle hat auch das Göttinger Veterinäramt durchgeführt. „Es gab keinerlei Gründe für Beanstandungen. Der Zirkus erfüllt alle Auflagen“, teilte Marcel Riethig, Sprecher des Landkreises Göttingen, dazu mit. Das Interesse an exotischen Tieren ist bei den Göttingern ungeachtet der Diskussion groß: Die Elefantenfütterung am Dienstag besuchten laut Zirkussprecherin Bettina Richter rund 100 Menschen.

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