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Göttingen Umzug von Heiligenstadt
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18:44 11.12.2009
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Zuvor hatte der Geschäftsführer der Baustoffe Thüringen, Thilo Brambach, die Pläne vorgestellt. Das Unternehmen gehört zur Papenburg AG (Hannover) und betreibt in Heiligenstadt eine gleichartige Anlage mit 130 Beschäftigten. Da diese als so genannte Baustelleneinrichtung ausschließlich für den Bau der Autobahn 38 genehmigt war, wird ein neuer Standort gesucht. Der Standort unterhalb der alten Zentraldeponie des Kreises sei deshalb ideal, weil von hier aus der Großraum Kassel und Göttingen zentral zu bedienen sei. Eine Rolle spielt offenbar auch der Ausbau der A 7.

Logistisch sei der Platz ideal, denn der verarbeitete Splitt komme aus Hessen, das Bitumen aus Leuna, Braunkohlestaub zur Befeuerung der Anlage aus der Lausitz. Das Unternehmen wolle sich langfristig engagieren. Der 37 Meter hohe Mischturm aus Heiligenstadt (von der A 38 aus zu sehen) werde dort abgebaut und in Deiderode wieder aufgebaut. Es werde eine Genehmigung zum 24-Stunden-Betrieb beantragt, um Gussasphalt schon am frühen Morgen verladen zu können. Die geplante Baustoffrecyclinganlage sei mobil und werde nur zweimal im Jahr für ein bis zwei Wochen arbeiten.

Vor allem Einwohner aus Klein Schneen beklagten, über Jahrzehnte unter der Deponie gelitten, das aber ertragen zu haben, weil ein Ende der Belastungen in Sicht sei. Jetzt drohe neue Geruchs- und Lkw-Beeinträchtigung. Eckhart Faust: „Wir leben seit 25 Jahren mit Gestank, demnächst stinkt Asphalt.“ Das Unternehmen reagierte damit, Rat, Ortsräte und Interessierte einzuladen, um sich die in Heiligenstadt laufende Anlage anzusehen, um ihre Emissionen zu erleben.

Von ck

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