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Göttingen Mit dem e-Golf nach Norderney
Die Region Göttingen Mit dem e-Golf nach Norderney
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16:44 12.05.2017
War mit seiner Bewerbung erfolgreich: Der Wahl-Göttinger Edgar Schulz wird in der Woche vom 13. bis 20. Mai für das Göttinger und Eichsfelder Tageblatt den elektrisch angetriebenen VW Golf auf Herz und Nieren testen. Mit seinem jetzigen e-Smart hat Schulz bereits jahrelang Erfahrung im Umgang mit Elektrofahrzeugen gesammelt. Häufig nutzt er ihn auch für Ausflugsfahrten, von wo er dann mit seinem Pedelec startet. Quelle: Mischke
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Göttingen

Vom 13. bis 20 Mai bekommt der pensionierte Lehrer einen VW Golf mit Elektroantrieb zur Verfügung gestellt. Der 60-Jährige Wahl-Göttinger hat sich vorgenommen vor allem die technische Seite des neuen e-Golf gründlich unter die Lupe zu nehmen. Auf seinen kommenden Touren mit dem Wolfsburger Elektroauto wird Schulz sein Augenmerk vor allem auf die tatsächliche Reichweite des Fahrzeugs unter Alltagsbedingungen legen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für ihn seien die Rekuperationsfähigkeit, das heißt, die Energierückgewinnung aus der Bremsanlage sowie die Infrastruktur der Ladesäulen in der Region. Geplant haben Schulz und seine Lebensgefährtin Sonja Riedel Fahrten in der Stadt, Ausflüge zum Paddeln sowie eine längere Reise, deren Ziel noch nicht feststeht. „Entweder fahren wir nach Würzburg, wo meine Tochter studiert“, so Schulz, „oder zu meiner Mutter, die auf Norderney lebt.“

Bei dem E-Autotest kommt dem ehemaligen Schulleiter und Techniklehrer aus Bad Münder sicher seine bisherige Erfahrung mit Elektrofahrzeugen zugute. „Bereits 2012 habe ich ein E-Auto ausprobiert, um damit die Fahrten zu meinem damaligen Wohnort und Dienstreisen im Raum Hannover, Hameln und Bad Pyrmont zu absolvieren“, berichtet Schulz. Trotz rar gesäter Ladesäulen sei ihm das mit einem Renault Twizy und vorausschauender und gründlicher Planung auch gelungen. Allerdings habe ihm das Fahrzeug ohne Seitenverglasung und mit seinen hintereinander angeordneten Sitzen manch mitleidiges Lächeln seiner Zeitgenossen eingebracht. „Und dann noch mit Elektroantrieb, das ging für viele gar nicht“, berichtet Schulz rückblickend. 2014 ist er auf seinen „Stromi“, einen e-Smart, umgestiegen, den er bis heute fährt. „Der ist einfach mehr Auto“, sagt der technikaffine Pensionär.

Schulz bezeichnet sich selbst als realistischen Umweltschützer. “Ich sehe die Seite der Technologie, die dem Menschen hilft, aber auch die, die ihm mitunter schaden kann.” Seiner Ansicht nach habe man die Elektromobilität für den Individualverkehr in Deutschland viel zu lange sehr stiefmütterlich behandelt.

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