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Unternehmer Gerhard Roczinek kauft Baptistenkiche

Investition aus Freundschaft Unternehmer Gerhard Roczinek kauft Baptistenkiche

Lange Zeit hat Gerhard Rocznik sich als Investor des geplanten Programmkinos in der ehemaligen Baptistenkirche an der Bürgerstraße im Hintergrund gehalten. Erst seitdem der Kaufvertrag mit der Stadt unterschrieben wurde, ist bekannt, dass der Unternehmer die Filmkunstfreunde unterstützt.

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Die Baptistenkirche an der Bürgerstraße

Quelle: Jan Vetter

Göttingen. Doch Gespräche über den Kauf der Baptistenkirche hat es bereits seit zwei Jahren gegeben. Der Vorsitzende der Filmkunstfreunde Matthias Sonnenburg und Rocznik sind seit längerer Zeit befreundet.

„Deshalb hat er mich angesprochen, ob ich nicht Interesse habe“, sagte Rocznik. Zunächst hatte der Unternehmer dies aber verneint. „Doch aus einer Leidenschaft heraus,habe ich mich dann doch entschieden ,dieses Projekt anzunehmen“, erklärte Roczinek. Die Investition sei für ihn etwas Besonderes, da er ansonsten nur Wohngebäude kaufe, saniere oder neu baue. „In diesem Bereich des Immobiliengeschäftes bin ich seit ungefähr 25 Jahren tätig“, sagte der Unternehmer.

Projekt aus Leidenschaft

Ihm sei bewusst, dass mit dem Kauf der Baptistenkirche und dem künftigen Programmkino kein Geschäft verbunden ist. „Dieses Projekt mache ich einfach aus einer Leidenschaft heraus“, sagte er. Denn auch die Pacht für das Objekt sei aufgrund des gemeinnützigen Charakters des Programmkinos eher moderat. Ohne die Freundschaft zu Sonnenburg hätte er sich aber vermutlich nicht für das Projekt interessiert.

Gerhard Roczinek hat als Investor die ehemalige Baptistenkirche gekauft

Gerhard Roczinek hat als Investor die ehemalige Baptistenkirche gekauft

Quelle: Vera Wölk

Nachdem er sich entschlossen habe, in die Baptistenkirche zu investieren, habe er einen Architekten hinzugezogen, um in Erfahrungen zu bringen, welche baulichen Möglichkeiten es innerhalb der Kirche gibt. „Parallel dazu haben die Vereinsmitglieder die Stadt darüber informiert, dass es einen Investor gibt“, berichtete Roczinek. Von diesem Zeitpunkt an habe es etwas mehr als ein Jahr gedauert, bis der Vertrag habe unterschrieben werden können. Dies hänge unter anderem damit zusammen, dass die Entscheidung über den Verkauf nicht von der Stadt, sondern vom Stadtrat gefällt werden müsse.

Rocznik hofft, dass die Baugenehmigung zügig erteilt werde, so dass mit den Entkernungs- und Abrissarbeiten in der ehemaligen Kirche begonnen werden kann. „Die Kirche wird größtenteils erhalten bleiben“, sagte der 65-Jährige. Allerdings sei noch eine Erweiterung geplant. Um genügend Parkplätze zu haben, hat der Unternehmer auch das angrenzende Grundstück in Richtung des Walls gekauft.

Lumière als Partner

Das Programmkino soll im Herbst kommenden Jahres eröffnet werden. Das gesamte Bauvorhaben erfolge in enger Absprache mit den Filmkunstfreunden und mit Wilfried Arnold vom Lumière, der das Programmkino betreiben wird. Sobald die Baugenehmigung vorliege, solle sofort mit den Bauarbeiten begonnen werde. „Ich freue mich auf das Projekt“, sagte er. Außer dem Programmkino plane er derzeit noch mehrere Neubauten.

Wohnungen für Studenten

Während das Erdgeschoss ausschließlich gewerblich genutzt werden soll, ­ außer dem Kino ist auch ein Bistro geplant, sollen im Obergeschoss Wohnungen für Studenten entstehen. „Hier sind bis zu acht Wohnungen möglich“, sagte Roczinek.

Von Vera Wölk

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