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19:56 02.05.2013
Umstrittenes Projekt: Landwirte fürchten um ihre Flächen. Quelle: Archivbild
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Gleichen

Rund 30 Gäste diskutierten kürzlich mit den Politikern aus sieben Ortsräten und Vertretern der Sielmann-Stiftung als Organisator des Projektes.

Eigentlich finden die meisten die Idee gut, den ehemaligen Grenzstreifen unter Schutz zu stellen. Dort haben sich während der Teilung Deutschlands im Niemandsland viele seltene Tiere und Pflanzen beheimatet, die jetzt gefährdet sind. Sie sollen geschützt werden. Landwirte aber protestieren gegen mögliche Einschränkungen bei der Bewirtschaftung ihrer Felder in diesem Bereich.

Vor diesem Hintergrund wurde der Schutzbereich inzwischen deutlich verkleinert. Auch Etzenborn hat nach Angaben von Bürgermeister Dietmar Müller (CDU) „nichts gegen“ die bisher genannten „Einzelmaßnahmen“ im Schutzgebiet. Allerdings sei zurzeit nicht absehbar, ob die Bereiche in einer späteren Projektphase erweitert und gar die freiwilligen Einschränkungen verschärft würden.

Auf diese und andere Fragen gebe es zurzeit nur vage Antworten.  Das erschwere eine Meinungsbildung auf politischem Feld, erklärte er die Position des Ortsrates.

Generell sei das Projekt „eine gute Sache“, fasste Bremkes Ortsbürgermeister Bernd Casper (SPD) die Meinungen der anderen Ortsräte während der großen gemeinsamen Sitzung zusammen. Betroffen sind neben Etzenborn und Bremke auch die Ortschaften Beienrode, Bischhausen, Ischenrode, Kerstlingerode und Weißenborn.

Wird das Schutzprojekt wie geplant umgesetzt, müsste die Gemeinde Gleichen neben privaten Ländereien bei Ischenrode mit gut zehn Hektar nur eine kleine kommunale Fläche zur Verfügung stellen (Tageblatt berichtete).

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