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Die Region Göttingen Viele Geschenke in letzter Minute
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22:42 20.12.2009
16 Sorten Grappa: Hier wird Hochprozentiges in jeder gewünschten Menge abgefüllt. Quelle: Hinzmann
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Für Genießer: Etwas Besonderes schenken – wer diesen Anspruch an eigene Geschenke hat, möchte jede Gabe individuell auf den Beschenkten zuschneiden. Das ist auch im Bereich der Küchengeschenke möglich. Mehrere Geschäfte in der Göttinger Innenstadt bieten zumeist mediterrane Spezialitäten zum Abfüllen an.
Dazu gehört auch „Vom Fass“, Geismar Landstraße 30. Agora aus Griechenland, Don Carlos aus Spanien und Don Giovanni aus Italien haben mindestens zweierlei gemeinsam: Alle drei sind Öle und wurden aus Oliven hergestellt. Wer das Geschäft von Andrea Katzmann betritt, sollte sich wenigstens eine ungefähre Zielrichtung zurechtgelegt haben. Die Anzahl an bauchigen Glasbehältern mit transparenten oder kunterbunten Flüssigkeiten ist immens: Diverse Öle, Essigsorten, Liköre, Dessertweine, Whiskys und Grappe. Von letzteren gibt es allein 16 Sorten, die zum Preis von 3,45 bis 4,95 Euro je 100 Milliliter abgefüllt werden. Karaffen können mitgebracht oder vor Ort erworben werden. Viele Formen und Größen sind vorrätig – auch Glasflaschen mit Gänselieselmotiv.

Für Lebensfrohe: Wenn in Mexiko in der Nacht vom 1. auf den 2. November die Seelen der Verstorbenen die Lebenden besuchen, ist das kein Anlass, zu trauern oder sich zu fürchten, sondern ein Grund zum Feiern. „Das ist dort eher positiv besetzt“, sagt Sefa Degim, Inhaber des Ladens Joëlle, Theaterstraße 26. Inspiriert vom mexikanischen Totenkult hat das Schmucklabel Konplott eine Kollektion mit dem Namen „Mexicanica“ herausgegeben.
Bunte Schmucksteine, Glasperlen, Stickereien und kleine Häkelarbeiten wechseln sich ab mit Miniskeletten und Totenschädeln. Ring, Ohrringe und eine lange Kette sind bei Joëlle für Preise zwischen 16,90 und 149 Euro zu erhalten.

Für Kochprofis: Wer gerne kocht und sich in der Küche nicht ärgern will, freut sich vielleicht über ein scharfes Messer. „Das hier ist aus aus Damaststahl“, erklärt Ok-Wa Lee, Inhaberin des Geschäftes Pung, Kurze Geismarstraße 17, ihrem Kunden. 225 Euro kann der nicht ausgeben und entscheidet sich für ein Schneidewerkzeug mit Holzgriff, das 25 Euro kostet. Übrigens: Um das Verschenken von Messern rankt sich ein Aberglaube. Wer befürchtet, das Messer könne die Freundschaft zerschneiden, lässt es sich vom Beschenkten für einen Cent abkaufen.

Für Sternengucker: Draußen ist es bitterkalt. Wer sich wenigstens in der Nacht in wärmere Gefilde träumen möchte, freut sich vielleicht über das elektronische Planetarium von Tschibo, unter anderem Weender Straße 52. „Das haben wir schon viel verkauft“, sagt Filialleiterin Kerstin Hille. Bei Dunkelheit eingeschaltet projiziert die schwarze Kugel den Sternenhimmel der nördlichen oder südlichen Hemisphäre inklusive Sternschnuppen an die Zimmerdecke. Der Preis: 59,90 Euro.

Für Heimatforscher: „Die Wiedervereinigung im Eichsfeld 1989 und 1990“ steht im Mittelpunkt eines 35-minütigen Films, den die Tageblatt-Redakteurinnen Nadine Eckermann und Marie Luise Rudolph produziert haben. Geholfen haben dabei unter anderem Leser, die eigenes Filmmaterial zur Verfügung stellten. Die DVD mit Bonusmaterial ist für 9,90 Euro in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen und Duderstadt sowie in Filialen der Volksbank Duderstadt/Northeim erhältlich.

Für Gehirn- und Stubensportler: „Wer wird Millionär“ auf dem Fernsehbildschirm zu verfolgen, ist unterhaltsam, selber spielen aber lustiger, meint Thorsten Müller, stellvertretender Filialleiter von Game-stop, Weender Straße 42. Auch wer Menschen kennt, die Basketball oder Tischtennis lieber im eigenen Wohnzimmer spielen, wird bei Müller und seinen Kollegen fündig: „Wii Sports Resort“ kostet 49,99, „Wer wird Millionär“ vom gleichen Anbieter 22 Euro. Braucht der Beschenkte nur noch eine Spielekonsole für 199 oder gebraucht 169 Euro...

Für Durchblicke: Nach 20 Jahren ist es wieder da. Das Göttinger Guckkästchen von Esebecks Ortsheimatpfleger Gerd Busse. Das Kästchen zeigt in einem Panoramablick die Göttinger Sehenswürdigkeiten, wie Gänseliesel oder Johanniskirche. Durch mehrere Kulissen entsteht ein räumlicher Eindruck. Zusammengefaltet eignet sich das Kästchen, um als Brief verschickt zu werden. Um die 7,50 Euro kostet das Kästchen und ist unter anderem bei Deuerlich, Weender Straße, und Fritsche, Jüdenstraße, zu bekommen.

Für alte Göttinger: Wer nicht mehr in Göttingen lebt, aber noch gern an die Universitätsstadt erinnert wird, freut sich sicher über ein Geschenk mit Lokalkolorit. Davon stehen im Göttingen-Shop des Alten Rathauses eine Menge zur Auswahl: Gänseliesel-Figuren, Kaffeebecher, Taschen, Beutel und Regenschirme. Eine der neueren Attraktionen ist das Göttingen Monopoly zum Preis von 39,95 Euro.

Für alle Göttinger: Die Zufahrt zum Bahnhof war noch gepflastert, das Umfeld des Theaterplatzes noch eine Parkanlage und der Torbogen von St. Marien konnte durchfahren werden. „Göttingen gestern 2010“ heißt ein Kalender aus dem Verlag m + m, der für 12,90 Euro im Buchhandel, in Papier- und Schreibwarenläden erhältlich ist.

Für Lichtgestalten: 40 und 30 Zentimeter hoch sind die Bauernleuchter aus Edelstahl und Glas, die bei WMF, Weender Straße 52, das Schaufenster schmücken. Sie kosten 24,95 und 29,95 Euro. Erleuchtung bringen dem Beschenkten auch die großen Laternen zwischen 29,95 und 59,95 Euro – zurzeit laut Geschäftsführerin Laura Hieret einer der Verkaufsschlager.

Von Katharina Klocke

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