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Göttingen Waake: Kirchenhaus nach Rohrbruch geflutet
Die Region Göttingen Waake: Kirchenhaus nach Rohrbruch geflutet
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00:17 13.02.2013
Großes Aufräumen: Was durch den Wasserrohrbruch unwiederbringlich zerstört wurde, kommt in den Müll. Quelle: Heller
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Waake

Das Pfarrbüro, ein neuer Jugendraum und ein Pilgerzimmer können vermutlich drei Monate lang nicht genutzt werden. Die Pfarrsekretärin ist mit ihrem Schreibtisch, PC und den wichtigsten Unterlagen vorübergehend in die „Alte Schule“ gezogen.

Der Schreck war groß, als Mitglieder der Gemeinde und Pastorin Wiebke Vielhauer nach einem Januar-Wochenende ins  Gemeindehaus kamen. „Das Wasser stand vier bis fünf Zentimeter hoch in allen Räumen“, beschreibt Kirchenvorstandsmitglied und Bauexperte Gernot Gebbert die Situation.

Folge: Der Fußboden sei bis in die untere Isolierung hinein völlig durchnässt, die Wände seien feucht und Möbel beschädigt. „Zum Glück waren wichtige und alte wertvolle Dokumente in einem Metallregal höher und damit trocken gelagert“, so Gebbert.

Gerade erst repariert

Die Ursache war schnell gefunden: ein gebrochenes Wasserrohr. Auch das habe viele geschockt und frustriert, sagt Vielhauer. Denn gerade erst habe die Kirchengemeinde die Wasserleitung an einer anderen Stelle reparieren lassen und eine feucht gewordene Wand saniert. Neben dem Pfarrbüro sei ein Zimmer zudem renoviert worden.

Es sollte als Jugendraum reaktiviert werden. „Wir wollten in diesen Tagen damit loslegen“, so die Pastorin. Am Sonnabend haben Gemeindemitglieder alles, was unbrauchbar geworden ist, ausgeräumt und in einen Müllcontainer geschmissen. Das Pfarrbüro ist in die „Alte Schule“ umgezogen – das Büchereigebäude vor der Grundschule. In einem ungenutzten Raum stehen jetzt Schreibtisch, Drucker und Computer neben den gestapelten Kartons mit Unterlagen und auseinander gebauten Büroschränken.

Es gibt viel zu tun

Diese Notsituation könnte bis zu drei Monate andauern, schätzt Gebbert. Zurzeit würden Bodenplatte und Wände im Untergeschoss des Charlottenhauses getrocknet. Anschließend müsse der Estrich aufgebrochen und erneuert werden – auch im Heizungsraum. Dann würden die Wände frisch verputzt und gestrichen. Über die Kosten liegen noch keine genauen Angaben vor.

Das Gemeindehaus ist nach Charlotte von Wangenheim benannt – eine Ahnin der Patronatsfamilie der Kirchengemeinde Waake. Sie hatte das Gemeindehaus einst gestiftet. In den 1980er-Jahren brannte das einstige Fachwerkhaus nieder. Das Gemeindehaus wurde danach wieder neu aufgebaut – und behielt den Namen Charlottenhaus.

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