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Göttingen Wasser: Im Nachbarort zehnmal härter
Die Region Göttingen Wasser: Im Nachbarort zehnmal härter
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19:43 07.04.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Friedland

Bemerkenswert dabei: Die Werte des Friedländer Wassers reichen von Härtegrad I (weich) mit nur 4,3 Grad Gesamthärte bis zu Härtegrad III (hart) mit der Gesamthärte 43,2.

Zehnmal härter als das Wasser für Deiderode (Gesamthärte 4,3, Carbonathärte 2,2) oder Mollenfelde (4,4 und 2,5), das jeweils aus Wasserwerken im Leinbusch stammt,  ist das Nass aus der Quelle Ballenhausen für die Orte Niedernjesa, Stockhausen und Ballenhausen (43,2 und 14,4).

Beim Sulfat übersteigt der Wert von 477,3 gar den Grenzwert (250) um fast 100 Prozent. Hier aber gibt es eine vom Gesundheitsamt akzeptierte Ausnahmeregel, weil der Sulfatgehalt geologisch bedingt ist. Seit Jahren wird nach Wegen gesucht, das Ballenhäuser Wasser zu enthärten. Mit 249,5 Milligramm je Liter hoch ist auch der Calziumgehalt der Quelle. Einen Grenzwert gibt es hier nicht.

Hartes Wasser (Härtegrad III) weist auch das Versorgungsgebiet Groß Schneen, Friedland, Elkershausen (28,2 und 17,6) auf. Hier liegt der Sulfatanteil mit 209 (Grenzwert 250) relativ hoch. Der Nitrat-Messwert ist mit 6,2 (Grenzwert 50) niedrig.

Wasser mittleren Härtegrades (II) erhalten die Versorgungsgebiete Klein Schneen (aus dem enthärteten Rosdorfer Netz) mit Werten von 21,7 Grad Gesamthärte und 15,7 Carbonathärte sowie Lichtenhagen, Ludolfshausen (14,0 und 10,2) und Reiffenhausen, Niedergandern (12,5 und 9,7).

Bei den kritischen Parametern (E-coli- und coliforme Bakterien) weisen alle dokumentierten Messungen des Verbandes in den sieben Versorgungsgebieten eine Null auf.

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