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Göttingen Weender Ortsbürgermeister Vaupel tritt zurück
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00:17 18.02.2013
Jahresempfang in Weende: Ludolph springt für Vaupel ein. Quelle: PH
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Weende

Gründe nannte Vaupel nicht.

Für eine Stellungnahme war der Politiker Freitag nicht zu erreichen. Die Grünen wollen gesundheitliche Gründe nicht ausschließen. Der Ortsbürgermeister hat vor kurzem eine Kur absolviert. Streit in der Fraktion über das „übliche Maß“ hinaus habe es nicht gegeben, versicherten Parteifreunde Freitagabend am Rande des Weender Jahresempfangs. Die Grünen wollten an der Haushaltskonsolidierung mitwirken, aber auch das Weender Freibad erhalten. Sie machten sich für die Energiewende stark, nähmen aber auch Bedenken der Weender gegen 200 Meter hohe Windräder ernst.

Frank Vaupel

Gegen die in Deppoldshausen geplanten Kraftwerke polemisierte beim Jahresempfang der Vorsitzende des Fördervereins Freibad Weende, Eberhard Gramsch. Der Stadtteil könne auf dieses „vierte Highlight“ neben Klärwerk, Kompostanlage und Krematorium verzichten. Die Weender würden „Göttingens schönstes Freibad“ verteidigen, kündigte er unter starkem Applaus an.

Der stellvertretende Ortsbürgermeister Hans-Albert Ludolph (SPD) spottete: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) könne gerne zum Streichen nach Weende kommen. Er solle aber Farbe mitbringen. Mit dem spitzen Bleistift ließen sich die Weender ihr Freibad dagegen nicht streichen. Ludolph ehrte Hans-Joachim Grüneklee (75) für seine 36-jährige Tätigkeit als Kirchenvorsteher von St. Petri Weende.

Von Michael Caspar

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