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Göttingen Wolfgang Meyer (SPD) will bezahlbare Mietwohnungen in Göttingen
Die Region Göttingen Wolfgang Meyer (SPD) will bezahlbare Mietwohnungen in Göttingen
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00:18 18.05.2013
Pinnwand im Zentralen Hörsaalgebäude in Göttingen: Viele Mietgesuche zeigen, dass ein hoher Bedarf an Wohnraum für Studenten besteht. Quelle: CH
Göttingen

Derzeit überprüfe die Stadt bei der N-Bank, ob und welche Fördermöglichkeiten bestehen. Auch Gespräche mit der Städtischen Wohnungsbau stünden an – aber auch mit Wohnungsgenossenschaft und Volksheimstätte.

Wolfgang Meyer

Ziel eines städtischen Wohnungsbauprogramms müsse es sein, so Meyer, über eingeworbene Förderungen Mietobergrenzen zu gewähren. Ihm schweben dabei Mieten von maximal 6,50 Euro pro Quadratmeter vor.

Bauland für neue Wohnungen will die Stadt beisteuern. „Wir haben vor, Grundstücke zu kaufen“, kündigt Meyer an. Welche das sind, lässt er offen. Es könnten auch kleinere Baulücken sein.

Von der Idee der Grünen, mittelfristig innenstadtnahe Kleingärten in Bauland umzuwandeln, hält Meyer hingegen nichts. Allenfalls langfristig und dann auch nur, wenn zuvor Ersatzflächen für die Gärten gesichert worden sind.

Förderprogramme von Bund und Land

Ein weiterer Beitrag der Stadt, so Meyer, könnten die Verkaufserlöse sein, die die Stadt aus der Vermarktung der Bettina-von-Arnim-Terrasse auf den Zietenterrassen erzielt. Diese könnten in ein städtisches Wohnungsbauprogramm fließen. Meyer mahnt zusätzlich Förderprogramme von Bund und Land an.

Vor allem für kinderreiche Familien und „Bezieher von Transferleistungen“ sowie für Studenten gebe es Bedarf an preiswerten Wohnungen, sagt Meyer. Mieten von bis zu zehn Euro pro Quadratmeter, wie sie derzeit verlangt werden, könne sich bei gleichzeitig steigenden Nebenkosten kaum jemand leisten.

Wichtige Informationen zum erwarteten Bedarf an Wohnbauflächen in den kommenden Jahren bis 2020 soll ein Gutachten des Gewos-Instituts liefern. Meyer kündigte an, dass das Gutachten noch vor der Sommerpause bis Ende Juni vorgestellt werden  solle.

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