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Göttingen 10 000 000 Euro mehr für die Stadthalle in Göttingen – Sanierung? Oder doch Neubau?
Die Region Göttingen 10 000 000 Euro mehr für die Stadthalle in Göttingen – Sanierung? Oder doch Neubau?
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18:24 04.02.2019
Göttingens heimliches Wahrzeichen: die Fassade der Stadthalle. Quelle: GT
Göttingen

19,5 Millionen Euro reichen nicht aus. Die Sanierung der Göttinger Stadthalle wird weit mehr kosten als die bisher öffentlich diskutierten Kostenaufstellungen bezifferten. Die Göttingen Verwaltungsspitze rechnet inzwischen mit Sanierungskosten von mindestens 29,5 Millionen Euro netto. Ein neues Gutachten des Planungsbüros SSP legt diese Summe nun zugrunde.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD): „Das ist eine erhebliche Steigerung.“ Quelle: Christina Hinzmann / GT

„Das ist eine erhebliche Steigerung“, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) während einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag. „Es fällt nicht leicht, damit zu leben.“

Die Sanierung der 1964 eröffneten Halle sei aber dennoch der richtige Weg, sagte Köhler. Die Substanz der Halle sei zu erhalten und auch weiterhin nutzbar. Auch liege eine Grundsanierung trotz der nun um zehn Millionen Euro gestiegenen Kosten weiterhin unter den Kosten für einen Hallenneubau. Diese gab Stadtbaurat Thomas Dienberg am Freitag mit 45 bis 50 Millionen Euro an. Hinzu kämen Abriss und Entsorgung. Daher, so Köhler, werde die Verwaltung der Politik empfehlen, das Projekt Stadthallensanierung fortzuführen.

Das sind die veranschlagten Mehrkosten

Vor allem die Baukostensteigerungen von rund 18 Prozent, prognostiziert bis 2020, summieren sich laut Aufstellung der Stadtverwaltung auf rund 3,5 Millionen Euro. Hier hatte das erste Gutachten von 2017 mit Zahlen von 2016 gerechnet, so Köhler.

1,8 Millionen Euro mehr sind für den „angepassten Ansatz für Unvorhergesehenes“ vorgesehen. Dazu gehöre laut Köhler etwa auch die Überprüfung und spätere Entsorgung von möglicherweise verbautem Asbest.

Auch die Anpassung der Bühnentechnik an „zukunftssichere Standards“ schlägt mit 1,1 Millionen Euro zu Buche. Dabei sei der Auftrag an die ersten Gutachter gewesen, so Köhler, die derzeitige Situation in der Halle 1:1 abzubilden. SSP habe hingegen geraten, die Halle zukunftsfähig aufzustellen – auch mit Blick auf eine bessere Chance, die Halle an Veranstalter zu vermieten.

Entwurf Büro Soll Sasse: So soll die Halle nach der Sanierung aussehen. Quelle: r

Kostentreiber ist mit zusätzlichen 950 000 Euro auch die „erhöhte Anforderung an die Baustelleneinrichtung und Baustellenlogistik“, heißt es in einer Aufstellung der Verwaltung. Mehrkosten für die Fassade auf Grundlage des Fassadenwettbewerbs (750 000 Euro), höherer Aufwand bei der Dachsanierung als ursprünglich angenommen (700 000 Euro), ein höherer Kostenansatz für Betonarbeiten im Bereich der Südterrasse und bei Schächten (640 000 Euro) und mehrere Einzelpositionen etwa bei Kosten für den Aufzug und erhöhte Entsorgungskosten (560 000) verteuern die Sanierung ebenfalls.

So sieht die neue Finanzierungsstruktur aus

Die von der Verwaltung nun vorgelegte neue Finanzierungsstruktur sieht wie folgt aus: Wie bisher soll sich die Eigenfinanzierung der Stadt weiterhin auf 500 000 Euro belaufen, unverändert bleibt auch eine Kreditaufnahme von 5,3 Millionen Euro durch den Eigenbetrieb Stadthalle. Der Investitionszuschuss der Stadt steigt demnach von 8,9 Millionen Euro auf dann 15,7 Millionen Euro. Diese könnten aus Rücklagen, die die Stadt Göttingen in den vergangenen Jahren gebildet hat, finanziert werden, machte Köhler deutlich.

Ein bislang einkalkulierter Investitionszuschuss von 4,8 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Landes fließe, so Köhler, nun in andere Projekt, wie etwa Schulsanierungen. Die so nun klaffende Lücke von 8 Millionen Euro soll durch das so genannte Contracting gedeckt werden. Das, so Köhler, betreffe Investitionen in energetische Komponenten wie Wärmeerzeugung, Kühlung und Lüftung. „Die Stadt kauft damit einen verlässlichen Service sowie hohe Betriebs- und Kostensicherheit im technischen Bereich“, so Köhler. Als möglichen Partner nennt er etwa die Stadtwerke. Angebote würden derzeit eingeholt, Details ausgearbeitet.

Köhler machte deutlich, dass die Stadt fähig bleibe zu investieren. Geplante Projekte wie Schulerweiterungen und -sanierungen könnten weiterhin umgesetzt werden.

So geht es weiter

Im März, so die Pläne der Verwaltung, soll der angepasste Wirtschaftsplan dem Betriebsausschuss der Stadthalle vorgelegt werden. Der neue Finanzierungsbedarf werde im städtischen Haushalt dargestellt. „Wenn die Politik unseren Empfehlungen folgt, steht der Zeitplan zur Wiedereröffnung der Stadthalle zum Soundcheck-Festival 2021“, sagt Köhler. Das gehe aber nur, wenn die Planer kontinuierlich arbeiten könnten.

Stellungnahmen

In einer ersten Reaktion hat die CDU-Ratsfraktion einen Renovierungsstopp und eine Neukonzeption für die Stadthalle gefordert. Sie sehe sich in ihren Prognosen von 2017 bestätigt, heißt es in einer Pressemitteilung am Freitag.

„Wir werden versuchen, in den abschließenden Haushaltsberatungen Mittel für eine Neukonzeption und konkrete Neuplanung einzustellen“, kündigte Hans Otto Arnold, bau‐ und planungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, an.

CDU‐Ratsfrau Carina Hermann, Mitglied im Finanzausschuss ergänzte: „Auch wenn wir 33 Millionen Euro in die Renovierung der Stadthalle stecken, werden wir im konstruktiven Kern immer noch die alte Halle haben mit einem Raumkonzept, das heute so niemand mehr planen würde – und das mit einer eingeschränkten Nutzungsdauer von vielleicht dreißig Jahren. Bei einem Neubau rechnen wir mit einer Nutzungsdauer von 50 Jahren, also sind auch höhere Kosten zu rechtfertigen.“

IHans-Otto Arnold (CDU). Quelle: Christina Hinzmann

Ganz anders die SPD im Rat: Für die Fraktion ist nun bekannt gewordene Kostensteigerung kein Anlass, die Zukunft der Stadthalle infrage zu stellen. „Wir bleiben überzeugt, dass die Stadthalle an diesem Ort in diesem Baukörper, zudem in der Nachbarschaft des Ethnologischen Museums, des Deutschen Theaters, der Universitätsgebäude am Wilhelmplatz und in der Herzberger Landstraße, ein überzeugender Baustein eines kulturellen Zentrums in der Göttinger Innenstadt sein wird“, heißt es in einer Stellungnahme der SPD.

Die Auslastungen im Baugewerbe seien erwartungsgemäß ein wesentlicher Faktor der Kostensteigerungen. „Sie treffen jeden Bau inzwischen gleichermaßen.“ Die SPD sieht es als Pflicht, „der ärgerlichen Kostensteigerung mit Kostendisziplin, Transparenz und Kostenkontrolle zu begegnen“ – bis zur Fertigstellung der neuen Stadthalle. Die SPD sei überzeugt, dass der Verwaltungsvorschlag zur Gegenfinanzierung aller Kosten „solide und belastbar“ ist.

„Von der Kostenentwicklung bei der Stadthalle sind wir völlig überrascht und fordern ab sofort ein engmaschiges Controlling der Investitionen der Stadt, was den Baufortschritt und die Kostenentwicklung bei den städtischen Bauprojekten angeht“, sagte Dagmar Sakowsky, stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses (Grüne) am Freitag. Diese Zahlen müssten regelmäßig in kurzen Abständen vorgelegt werden, um dann auch rechtzeitig politisch eingreifen zu können. Auf Kostensteigerung durch Preissteigerungen zurückzuführen müsse die Verwaltung vorbereitet sein, vor allem, weil die Stadt in nächster Zeit viel bauen werde. „Daher haben wir für die Sitzung des Rats am 15. Februar einen entsprechenden Antrag für ein Bau- und Kostencontrolling zusammen mit der SPD eingereicht.“

Dagmar Sakowsky (Grüne) Quelle: R

Für die Grünen sind weder ein Baustopp noch ein Abriss und Neubau eine Alternative zur Sanierung. Diese würden die Situation eher verschärfen.

Die geplante Finanzierung über ein Contracting sehen die Grünen als „einmalige Notlösung“, da die Zahlungen für die Leistungen aus dem Contracting den Haushalt der Stadt dauerhaft belasten würden. „Contracting ist eine einmalige Notlösung und darf kein Modell für künftige Investitionsvorhaben werden, das ist einfach nicht nachhaltig.“

Der Vorstandssprecher des Göttinger Kreisverbandes der Grünen, Mathis Weselmann, kommentierte auf Twitter die Kostensteigerungen für die Stadthallensanierung. „Ich habe ja schon seinerzeit die Vergleichsberechnung der Stadtverwaltung #Göttingen für eine Milchbubenrechnung gehalten. Kernsanierung billiger als ein Neubau? Wohl kaum. Finde ich rückblickend skandalös, wie anscheinend versucht wurde, Politik zusteuern...“

Mathis Weselmann, Vorstandssprecher des Grünen-Kreisverbandes auf Twitter

Die FDP im Rat sieht ihre „schlimmen Erwartungen“ durch den Anstieg der Sanierungskosten für die Stadthalle übertroffen. „Die FDP-Fraktion hatte vor weitgehend unsubstantiierten Kostenprognosen gewarnt und einen Neubau empfohlen, mindestens aber ein frühzeitiges ehrliches, also externes Kosten- und Baucontrolling. Damit wäre die aktuelle Lage ständig steigender Kosten vermieden worden“, sagte Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion im Göttinger Stadtrat, Felicitas Oldenburg, am Sonnabend. Die FDP fordert nun wie die CDU einen Baustopp als Bedenkzeit und eine sofortige Neubauplanung.

Die FDP-Frauen: Mareike Röchendorf und Felicitas Oldenburg (v. l.). Quelle: Foto: Harald Wenzel

Der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Thorben Siepmann, forderte dabei ein „flexibleres größeres Raumangebot“ für Göttinger Symphonieorchester, Händelfestspiele und externe Nutzer. „Eine verbesserte Akustik sowie eine von vornherein mitgeplante Erreichbarkeit per Parkhaus sind bei Neubau zu verwirklichen.“

FDP-Frau Mareike Röckendorf erinnerte daran, dass die FDP bereits im Mai 2017 ein externes Kostencontrolling für die Stadthallensanierung gefordert hatte. Der Rat lehnte damals mehrheitlich ab. Die Ratsvorsitzende und baupolitische Sprecherin der SPD, Sylvia Binkenstein, nannte den Antrag „populistisch“. In der Ratssitzung betonte Oberbürgermeister Köhler, dass in der Stadt genügend Fachverstand vorhanden sei. Er bat darum, der Verwaltung in der Umsetzung dieses Projektes zu vertrauen. Der Antrag erachtete er als überflüssig.

Auch die Piraten-und-Partei-Ratsgruppe kritisiert „Kostenexplosion“ bei Stadthallensanierung. Dana Rotter (Piraten) kritisiert das „500 000 Euro“ teure, von der Stadtverwaltung beauftragte erste Gutachten. „Wie kann man ausgerechnet die Kosten für die Bühnentechnik in einer Veranstaltungslokalität falsch berechnen oder vergessen eine mögliche Baukostensteigerung mit einzuplanen? Das sind Anfängerfehler und dürfen bei so einem großen Projekt einfach nicht vorkommen.“

Arndt und Rotter (v. l.) Quelle: Mehner

Kritik übt die Gruppe auch an dem Contracting-Modell, um ach Millionen Euro zu finanzieren. Das sei nur „Augenwischerei“, handele es sich bei den Stadtwerken als möglichen Partner um eine städtische Tochtergesellschaft. „Die Mehrkosten verschwinden damit vielleicht aus dem städtischen Haushalt, aber nicht aus der Gesamtkostensteigerung“, argumentierte die Gruppe am Sonnabend.

Die Ratsgruppe geht derweil davon aus, dass weitere Kostensteigerungen folgen werden. „Wir warten noch auf den Tag, an dem bei weiteren Kontrollen der Bausubstanz festgestellt wird, dass man mit dem Gerippe der Stadthalle doch nicht arbeiten kann und alles abgerissen werden muss. Wir nehmen gerne Wetten an“, erklärte Helena Arndt (Die Partei).

Rotter und Arndt hatten gegen die Sanierung der Stadthalle gestimmt, weil sie nach eigenen Angaben „unkalkulierbare Mehrkosten befürchteten“. Der von ihnen geforderte Alternativplan für einen Hallenneubau habe der Rat verweigert. Die Stadtverwaltung hatte betont, dass ein Neubau mehr als das Doppelte einer Sanierung kosten würde. „Wenn es so weiter geht, hätten wir auch gleich neu bauen können. Dann hätten wir wenigstens wirklich eine neue Stadthalle und keinen aufgehübschten Bau aus den 60ern“, sagte Rotter.

Francisco Welter-Schultes Quelle: r

Pirat und Ratsmitglied Francisco Welter-Schultes spricht sich, anders als Piratin Rotter, wie schon bei der Ratsentscheidung im Mai weiterhin für eine Sanierung der bestehenden Halle aus. Bliebe doch nach seiner Einschätzung auch ein Neubau nicht von Kostensteigerungen verschont. Welter-Schultes erinnert hier an den Landkreis Göttingen, der wegen der derzeit außergewöhnlich hohen Baukosten Pläne für einen Verwaltungsneubau vorerst aufgegeben habe. Die Kosten für den Neuban einer Kompostanlage seien bereits vor Erteilung der Baugenehmigung schon von 11 auf 15 Millionen Euro gestiegen.

„Die Kostensteigerung für die Stadthallensanierung ist unerfreulich, aber in einem Neubau sehe ich auch aus städtebaulichen Erwägungen keine Lösung“, sagte Welter-Schultes. Auch erwarte er nicht, dass bei einem Neubau ein Bauwerk entstehen würde, „welches sich in einer ästhetisch ansprechenden Weise in das Ensemble von Cheltenham-Park, grünem Stadtwall und historischer Bebauung organisch einpassen und dadurch eine städtebauliche Bereicherung für den Albaniplatz darstellen würde“.

Graack und Eberwien Quelle: R

Neubaubefürworter sind die Junge Union und die Jungen Liberalen (Julis) Göttingen. Sie fordern einen Abbruch der bisherigen Planungen. Die einzig vernünftige Lösung könne nun ein Neubau sein.

„Eine Kostensteigerung um zehn Millionen Euro ist nicht hinnehmbar“, erklärt der Kreisvorsitzende der JuLis, Julius Graack. Es sei nicht abzusehen, wie teuer der Stadthallenumbau am Ende tatsächlich werde.

Der Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union Göttingen, Benedict Eberwien, ergänzt: „Ein Neubau hätte eine deutlich längere Nutzungsdauer und könnte direkt auf die heutigen Bedürfnisse für moderne Veranstaltungshallen ausgerichtet werden.“ Er fürchtet bei einem Umbau „ immer neue Finanzierungslücken“. Eine dafür erforderliche Kreditaufnahme sei „deutlich teurer“ als eine von Anfang an „durchgeplante Neubaufinanzierung“.

Müssten nun in jedem Nachtragshaushalt zusätzliche Mittel für die veraltete Stadthalle bereitgestellt werden, fehle das Geld etwa bei der Renovierung von Schulen. „So wird die junge Generation kaputtgespart“, sagte Eberwien. Für Graack ist ein Stadthallenneubau eine „Frage der Generationengerechtigkeit“. „Es kann nicht sein, dass die Stadt uns eine veraltete Stadthalle und marode Schulen hinterlässt.“

Die Vorgeschichte

Im Mai 2017 hatte der Rat der Stadt Göttingen einer Sanierung mit der Stimmenmehrheit von SPD und Grüne und gegen die Stimmen der CDU zugestimmt. Grundlage der Entscheidung des Rates war ein 156-seitiges Gutachten der Architektengruppe Wagener aus Göttingen.

Darin waren die Planer der Architektengruppe von knapp 23 Millionen Euro (brutto) für die Sanierung ausgegangen. Die ebenfalls kurz diskutierte, dann aber verworfene Option einer Erweiterung der Halle hätte mit weiteren elf Millionen Euro zu Buche schlagen. Dem stand damals die Summe von 40 bis 45 Millionen Euro gegenüber, die die Verwaltung in der Vergangenheit für einen Neubau veranschlagt hatte, ohne dafür allerdings eine konkrete Kostenerhebung vorgenommen zu haben.

In 414 Einzelpositionen summieren sich in dem Wagener-Gutachten die Kosten von Abbruch, Hoch- und Tiefbau, Technik, Außengestaltung und Planungskosten. Einige Positionen, wie beispielsweise die Anschaffung neuer Saalbestuhlung oder die Räumung der Stadthalle, sind darin noch nicht enthalten. Auch Kosten, die sich durch den Nutzungsausfall während der Bauphase oder die Ertüchtigung von alternativen Veranstaltungsorten ergeben, sind darin nicht beziffert. Kritiker behaupteten damals, dass der finanzielle Rahmen ebenso wenig zu halten sei, wie der im Konzept enthaltenen Zeitplan.

Stadtbaurat Thomas Dienberg. Quelle: Christina Hinzmann

Auch Stadtbaurat Thomas Dienberg schloss im Frühjahr 2018 eine Kostensteigerung bei der Stadthallensanierung nicht mehr aus. Vor dem Hintergrund der Preissteigerungen von mindestens einer Million Euro beim Bau des Galeriehauses für das Kunstquartier hatte Dienberg für die Sanierung der Stadthalle ähnliches befürchtet. „Warum soll es dabei anders sein?“, fragte Dienberg.

Der Artikel wurde am Sonnabend und Sonntag um die Stellungnahmen der FDP und der Piraten-und-Partei-Ratsgruppe ergänzt. Neu hinzu gekommen ist am Montag die Einschätzung von Pirat Welter-Schultes sowie der JU und der Julis.

So erreichen den Autor

E-Mail: m.brakemeier@goettinger-tageblatt.de

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Von Michael Brakemeier

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