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Zwei Sieger für den Nikolausberger Weg

Wohnungsgenossenschaft Zwei Sieger für den Nikolausberger Weg

Das Büro Gerber Architekten aus Dortmund und das Büro Abdelkader Architekten aus Münster haben den Planungswettbewerb für das Projekt „Wohnen am Nikolausberger Weg“ gewonnen. Am Donnerstag hat die Göttinger Wohnungsgenossenschaft die Pläne vorgestellt.

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Einer der Siegerentwürfe: Arbeit des Büros Gerber Architekten aus Dortmund.

Quelle: Gerber Architekten

Göttingen. Die Wohnungsgenossenschaft plant auf einem knapp 15000 Quadratmeter großen Gelände am oberen Nikolausberger Weg rund 80 Wohnungen unterschiedlicher Größe zu bauen. Sie sollen die zwölf Wohnungen ersetzen, die die Genossenschaft dort derzeit in drei zweigeschossigen Häusern (Nikolausberger Weg 140-144) besitzt.

Über den Entwurf des Büros Gerber für die geplante Neubebauung urteilt die Jury: „Die Arbeit besticht durch eine sehr klare räumliche Ordnung und eindeutige städtebauliche Leitidee: Sechs Punkthäuser entlang des Nikolausberger Weges vermitteln zwischen der lockeren Struktur aus Einzelbauten im Süden, den Zeilenbauten hangaufwärts im Norden und der im Westen angrenzenden Waldfläche.“

Guter und bezahlbarer Wohnraum im Blick

Die Arbeit des Büros Abdelkader überzeuge „durch die gelungene Bildung von Höfen entlang des Nikolausberger Weges“. Dadurch ergebe sich „eine gute Adressbildung und eine sehr gute Zuordnung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiräumen“. Den dritten Platz des anonymisierten, zweistufigen Wettbewerbes belegte das Büro bmp-Architekten aus Göttingen.

Entwurf des Büros Abdelkader Architekten aus Münster

Entwurf des Büros Abdelkader Architekten aus Münster

Quelle: Abdelkader Architekten

Die drei Arbeiten setzten sich in der zweiten Runde des Planungswettbewerbes gegen neun Konkurrenten durch. Zur ersten Runde hatten 52 Büros ihre Entwürfe eingereicht. Ziel des Wettbewerbes sei es gewesen, „zwischen den unterschiedlichen Interessen am Standort abzuwägen und eine angemessene Neubebauung vorzuschlagen, die gute neue Wohnungen bietet und zugleich den öffentlichen Raum für alle aufwertet“. Im Blick hätte dabei „die Versorgung der Mitglieder mit gutem und bezahlbarem Wohnraum für unterschiedliche Lebensmodelle und Lebensphasen“ gestanden.

Entwurf des Büros bmp-Architekten aus Göttingen

Entwurf des Büros bmp-Architekten aus Göttingen

Quelle: bmp-Architekten

„Die Wohnungsgenossenschaft beabsichtigt, einen der Preisträger – bevorzugt einen der beiden ersten – mit der weiteren Planung zu beauftragen und strebt einen Baubeginn im Jahr 2019 an“, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Arbeiten ab dem 23. Oktober zu sehen

Die Jury des Wettbewerbes bestand aus Hans Otto Arnold, CDU-Ratsherr und Vorsitzender des Bauausschusses, Baudezernent Thomas Dienberg, Stadtplaner Maik Lindemann, Landschaftsarchitekt Tobias Micke, Architekt Tore Pape und den Genossenschaftsvorständen Michael Przibilla, Carlo Scherrer und Henning Schreiber. Den Jury-Vorsitz hatte Architektin Susanne Wartzeck.

Die Wohnungsgenossenschaft plant, die Arbeiten ab dem 23. Oktober im Foyer des Neuen Rathauses zu zeigen. Weitere Infos sind auf der Internetseite www.nikolausbergerweg.de zu finden. Im Januar hatte die Genossenschaft bei einer ersten Bürgerinformationsveranstaltung die Anwohner und Öffentlichkeit über das Bauvorhaben informiert.

Von Michael Brakemeier

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