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Hann Münden Waldkonzert zugunsten der Tillyschanze
Die Region Hann Münden Waldkonzert zugunsten der Tillyschanze
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00:17 06.09.2017
Deep River spielen beim Rock am Turm auf der Tillyschanze oberhalb von Hann. Münden. Quelle: Rüdiger Franke
Hann. Münden

„Du musst erst etwas machen, bevor Du etwas bekommst“, erklärt Manfred Albrecht, Vorsitzender der Schutz- und Fördergemeinschaft, was den Reiz der Konzerte an der Waldgaststätte ausmache. Er meint damit den Weg hinauf zur Tillyschanze, der je nach gewählter Route, es ganz schön in sich haben kann. Oben angekommen, werde der Besucher für seine Mühe aber entlohnt. „Mit einem tollen Blick auf die Stadt und guter Musik“, so Albrecht weiter. Und auch die Resonanz auf das zweite Konzert des Jahres sei zufriedenstellend - obwohl der Abend sich von den Temperaturen eher herbstlich präsentierte. „Wenn es wärmer wäre, wären noch mehr Menschen hier herauf gekommen“, sagt der Vorsitzende.

Premiere mit Steven Stealer Band

Bei der Premiere seien etwa 1000 Menschen auf dem Berg gewesen, erzählt Albrecht. Gespielt habe damals die in Nordhessen beliebte Steven Stealer Band. „Jürgen Stieler ist der leitende Bauingenieur der kommunalen Dienste“, sagt Albrecht. Nach der guten Zusammenarbeit bei der Turmsanierung habe dieser vorgeschlagen, mit seiner Band ein Benefizkonzert zu geben. „Mittlerweile haben sie bereits drei Konzerte hier oben gespielt.“ Zum Sommerfest 2018 würden sie ebenfalls wieder auftreten.

Forum für lokale Bands

Die Konzerte bilden eine Möglichkeit für die Schutz- und Fördergemeinschaft, Geld für ihr Bestreben zu sammeln, das Ausflugsziel oberhalb Hann. Mündens attraktiv zu gestalten. „Wir bieten aber auch lokalen Bands zwischen Göttingen und Kassel ein Forum“, sagt Albrecht. Den Auftakt am Sonnabend machten die Hexaphonics, die mit ihrer Musik für gute Laune sorgten. Als zweite Band des Abends waren Deep River an der Reihe. Zunächst ruhig und zum Teil melancholisch fügten sich ihre Stücke harmonisch in das besondere Ambiente des umliegendes Waldes ein, bevor sie zum Ende des Konzertes, wie Sängerin Svenja Metje es ausdrückte, „das Tal der Trauer“ verließen. Zum Abschluss zogen sie dann das Tempo deutlich an.

Waldkonzert zu Gunsten der Tillyschanze

Und über allem ragte der Turm in die Höhe, angestrahlt von zwei Seiten. „Ich habe gedacht, warum soll nur die der Stadt zugewandte Seite angestrahlt werden und wir hier oben haben nichts davon“, sagte Albrecht und präsentierte den Besuchern das Turmgespenst, dass auf der Waldseite in weißem Gewand auf blauem Grund spukte. „Auch für die Stadtseite konnten wir die Illumination kürzlich wieder starten.“ Dort seien Namen derer zu lesen, die am ersten Festival „Denkmalkunst - Kunstdenkmal“ im Jahr 2009 teilgenommen hätten. Das sei ein Erfolg gewesen, so Albrecht. Dadurch seien viele leerstehende Fachwerkgebäude bekannt und dann auch gerettet worden. Der Schritt der Ausweitung auf das Fachwerk-Fünfeck mit Duderstadt, Einbeck, Northeim und Osterode sei der richtige Schritt gewesen. „Man darf nicht mehr in kleinen Einheiten denken“, sagt Albrecht.

Von Rüdiger Franke

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