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Hann Münden Hann. Mündener Kloster wird Teil einer Kochserie
Die Region Hann Münden Hann. Mündener Kloster wird Teil einer Kochserie
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19:03 14.02.2018
Der NDR dreht in der klosterküche Bursfelde für die Sendereihe "Klosterküche - Kochen mit Leib und Seele" Quelle: Christina Hinzmann
Hann. Münden

Die jeweils 30-minütigen Beiträge der Sendereihe, die erstmals im November 2015 ausgestrahlt wurde, beleuchten das Leben der Gemeinschaften vor Ort und vermitteln gleichzeitig christliche Inhalte. Annette Behnken, Pastorin und Sprecherin des Formats „Wort zum Sonntag“, moderiert die Sendung, die unregelmäßig sonntags im NDR-Fernsehen zu sehen ist. Beim Kochen stehen nicht nur die zubereiteten Gerichte, sondern auch die historischen Gebäude und das klösterliche Leben im Vordergrund. Die zubereiteten Gerichte haben stets einen regionalen Bezug.

Jan Diekmann, der Hörfunk- und Fernsehbeauftragte der norddeutschen Kirchen beim NDR, betont, dass es auch um die Geschichte der Klöster und den Glauben der Menschen geht. Die Sendung solle auch Vorteile gegenüber dem Leben im Kloster abbauen. Darüber hinaus ergebe die Sendung Antworten auf die Fragen, wieso die Menschen pilgern und was sie eigentlich suchen. Das Kochen in den Sendungen diene Diekmann zufolge hauptsächlich dazu, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Der NDR dreht in der Klosterküche Bursfelde für die Sendereihe „Klosterküche - Kochen mit Leib und Seele“.

Die erste Staffel des Fernsehformats war laut Diekmann so erfolgreich, dass der NDR bereits die zweite Staffel dreht. Die neue Staffel beinhaltet auch die Sendung über das Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde. Diese Folge wird aus zwei Teilen bestehen: Der erste Teil wird sich mit dem Titel „Ein Herz für Pilger“ um die zahlreichen Pilger-Reisenden, die das Kloster in Bursfelde besuchen, und ihre Beweggründe drehen. Der zweite Teil „Neu im Kloster“ thematisiert den seit Januar diesen Jahres eingesetzten Leiter des Klosters, Klaus-Gerhard Reichenheim, und seine Familie, die aus Berlin nach Bursfelde gekommen sind.

Das Kloster Bursfelde war ursprünglich eine Benediktinerabtei und wurde 1093 gegründet. Eine Gemeinschaft aus Mönchen lebte bis 1672 mit ihrem Abt in dem Gebäude, danach wurde das Kloster von der Kirchenorganisation unabhängig gemacht. Den Titel „Abt von Bursfelde“ trägt seit 1828 immer ein Professor der evangelischen theologischen Fakultät der Universität Göttingen, zur Zeit ist es Professor Thomas Kaufmann. Dieser leitet eine Gemeinschaft aus Professoren verschiedener Fakultäten, aus der ein Dialog zwischen Wissenschaft und Kirche entstehen soll.

Kloster Bursfelde im Eigentum der Klosterkammer Hannover

Heute befindet sich das Kloster Bursfelde im Eigentum der Klosterkammer Hannover, der Träger ist die evangelische Landeskirche. Die Klosterkammer erhält und renoviert die Gebäude und gestaltet die Gärten im traditionellen Stil. „Wir möchten nicht nur die Gebäude der evangelischen Klöster und Stifte erhalten, sondern auch darauf hinwirken, dass deren geistliches Profil zum Ausdruck kommt“, betont Hans-Christian Biallas, Präsident der Klosterkammer. Dadurch, dass Bursfelde am Pilgerweg Loccum-Volkenroda liegt, verfügt das Kloster über eine Herberge für bis zu 20 Pilger. Darüber hinaus gehören Meditationsangebote, Einkehrtage, Bibelkurse und Weiterbildungen mit geistlicher Begleitung zum Programm. Eine Besonderheit im Kloster Bursfelde ist die „Oase“, die von Einzelgästen auf der Suche nach Ruhe und Abstand vom Alltag gebucht werden kann.

Die zweite Staffel der Sendereihe „Klosterküche - Kochen mit Leib und Seele“ startet am Sonntag, 22. April, um 17.30 Uhr im NDR.

Von Isa Kröschell und MJax Brasch

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