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Hann Münden Trägerverein veranstaltet „DenkmalKunst“ in Hann. Münden
Die Region Hann Münden Trägerverein veranstaltet „DenkmalKunst“ in Hann. Münden
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06:00 05.10.2018
Von Künstlern ausgestelltes Bild während des DKKD-Festivals 2017 in Hann. Münden Quelle: r
Hann. Münden

Es gebe viel zu tun für die „Gruppe von engagierten Bürgern. Und das zu 100 Prozent ehrenamtlich“, betont Staub.

Hunderte von Einzelaufgaben müssten erledigt werden, so Staub. Die Veranstalter sind unter anderem auf der Suche nach Denkmälern und Künstlern. Gleichzeitig müsse „viel Neues“ auf den Weg gebracht werden – „organisatorisch und strukturell“. Das Festival sei „durchaus kein Selbstläufer“, so Staub. „Es soll nicht nur wiederholt, sondern professionalisiert werden.“

DenkmalKunst 2017: Defizit in Höhe von 32 000 Euro

Der Grund: „Denkmal!Kunst – KunstDenkmal!“ sei 2017 sei nicht wie erhofft absolviert worden. „Nicht alles lief glatt beim letzten Festival, nicht zuletzt auch weil die Veranstaltung auf fünf Städte ausgeweitet wurde, das FachwerkFünfeck, und sich der Organisationsaufwand genauso potenzierte wie die Kosten“, sagt Staub (das Tageblatt berichtete). Am Ende der neuntägigen Party mussten die Macher ein Defizit von 32 000 Euro hinnehmen, „das aber dank der überwältigenden Unterstützung von vor allem Mündener Bürgern und Unternehmen ausgeglichen werden konnte“, betont Staub.

„Für das Festival 2019 sind wesentliche Entscheidungen getroffen worden.“ Statt eines allein verantwortlichen Veranstalters, bisher Bernd Demandt, ist ein gemeinnütziger Verein Träger des Festivals. Damit würden Aufgaben und Risiken besser verteilt, so Staub. Der Verein sei von ursprünglich sieben auf inzwischen mehr als achtzig Mitglieder angewachsen. Künftig soll der Verein vereinfacht „DenkmalKunst“ heißen. „Satzungsänderungen und Namensanpassung sind in Arbeit.“

AG-Gebäude, AG-Finanzen, AG-Kunst, AG-Jugend, AG-Technik: Arbeitsgruppen gebildet

Sieben Arbeitsgruppen seien gebildet worden, so Staub, die sich „unabhängig voneinander treffen und in monatlichem Abstand“ mittels Sprecher für „Austausch unter den Gruppen und Abstimmung des Vorgehens mit dem Vorstand“ sorgen würden. Installiert wurden eine AG Gebäude, eine AG Finanzen, je eine AG zur Bildenden und Darstellenden Kunst, eine AG Jugend, eine AG Organisation, Technik und Helfer und die AG MIPP (Marketing, Internet, Presse und Programmheft). Letztere habe bereits ein neues Logo und eine Bildsprache entwickelt – mit beidem soll „die Neuaufstellung und Professionalisierung des Festivals auch über die Region hinaus gezeigt“ werden.

Das Festival-Ziel bleibt unverändert. „Interessierte Bürger und Fachwerkfreunde erhalten Zutritt zu normalerweise nicht zugänglichen Häusern und Denkmälern“, so Staub. Historische Bauwerke, Kirchen, Türme, Keller und Höfe würden durch Ausstellungen und Veranstaltungen in Szene gesetzt. „Wieder werden lokale und überregionale Künstler und Künstlerinnen dabei helfen, die Besonderheit der Häuser und unserer Stadt Hann. Münden hervorzuheben.“

Häusersuche, Outdoor-Kunst, Workshops

Doch entsprechende Häuser „sind Mangelware“, sagt Staub. „Die Denkmäler werden knapp.“ Um ausreichend Ausstellungsflächen bieten zu können, gehen die Mitglieder der AG Gebäude gezielt auf Häusersuche und sprechen mit Eigentümern von geeigneten Objekten. Zusätzlich werde das Festivalgelände um die Bahnhofs-Vorstadt erweitert und es wird mehr Outdoor-Kunst zu sehen sein. Erstmals seien neben Ausstellungen und Abendveranstaltungen (Bildende Kunst, Installationen, Musik, Lesungen, Kabarett, Theater, Klang, Performances), „Workshops angedacht“. „Dafür sind wir auch auf Unterstützung durch Privatpersonen und Unternehmen angewiesen“, so Staub.

Von Künstlern ausgestellte Skulpturen während des DKKD-Festivals 2017 in Hann. Münden Quelle: r

Eintrittskarten sind in Vorbereitung und werden rechtzeitig zum Advent erhältlich sein. Kontakt für Fragen und Unterstützungsangebote: chjstaub@t-online.de. Die neue Website ist in Arbeit – nur der Countdown aktiviert: www.denkmalkunst-kunstdenkmal.de; das Festival 2017 im Fachwerkfünfeck

Von Stefan Kirchhoff

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