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Northeim Wie geht’s weiter mit der Eselsbrücke?
Die Region Northeim Wie geht’s weiter mit der Eselsbrücke?
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15:36 26.10.2017
Die Stadt Hardegsen sucht Kooperationspartner für das Projekt Eselsbrücke. Quelle: dpa
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Hardegsen

Die Mitglieder des Jugendausschusses der Stadt Hardegsen haben während ihrer jüngsten Sitzung einen Sachstandsbericht der Verwaltung zum Projekt Eselsbrücke erhalten. Dabei hatten Hardegser Kinder unter dem Dach der Jugendpflege Unterstützung bei den Hausaufgaben bekommen. Seit Monaten allerdings machen sich Verwaltung und Politik Gedanken, wie das Angebot auch künftig gesichert werden kann. Zwischenzeitlich habe es ein Treffen mit potenziellen Trägern und Kooperationspartnern gegeben, sagte Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos). Der Verein Kinderkiste Hardegsen, habe angekündigt, ein Angebot für die Übernahme des Nachhilfeprojektes Eselsbrücke abgeben zu wollen, so Kaiser. Zwischenzeitlich habe die evangelische Kirchengemeinde Interesse an einer Kooperation bekundet. Beide Angebote will die Verwaltung nun abwarten, sagte Kaiser am Donnerstag auf Tageblatt-Nachfrage. „Dann werden wir sehen, welches der richtige Weg ist.“ Für ihn stehe allerdings fest, dass es einen „angemessenen Elternbeitrag“ werde geben müssen, wobei er eine Sozialstaffel vorschlagen wolle.

Der Umbau im Kindergarten Hettensen für die Einrichtung einer Krippengruppe mit zehn Plätzen habe begonnen. Die Arbeiten seien im Bauzeitenplan. „Wir müssten Mitte Januar fertig werden“, sagte Kaiser.

Die 20 städtischen Spielplätze in Hardegsen und den Ortschaften sollen von der Dekra untersucht werden. Dabei gehe es um die jährlich erforderliche Hauptuntersuchung der Spielgeräte, aber zum Beispiel auch darum, ob die Spielplätze die Auflagen an den Fallschutz erfüllen, erläuterte der Bürgermeister. Die Untersuchungsergebnisse sollen Mitte November vorliegen. Kaiser erwartet Aussagen über den Zustand der Spielplätze und Empfehlungen. Auf die Stadt werde wohl einiges an Aufwand zukommen, um auf den städtischen Spielplätzen den aktuellen Bestimmungen Rechnung zu tragen. Ehrenamtliches Engagement und Unterstützung könne dabei sicher erwartet werden, so Kaiser weiter.

Von Britta Eichner-Ramm

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