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Northeim Kreistage Göttingen und Northeim stimmen für Unterstützung
Die Region Northeim Kreistage Göttingen und Northeim stimmen für Unterstützung
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00:24 11.02.2019
Die Bürgermeister des „Fachwerk5Ecks“ (v.l.), hintere Reihe: Wolfgang Nolte, Sabine Michalek, Klaus Becker. Vordere Reihe: Harald Wegener und Simon Hartmann Quelle: r
Duderstadt/Northeim

Die Kreistage der Landkreise Göttingen und Northeim haben für das Haushaltsjahr 2019 eine Kostenbeteiligung an der Finanzierung des Projektes „Fachwerk5Eck“ beschlossen. Das „Fachwerk5eck“ ist ein Kooperationsprojekt der Städte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode. Ziel ist die Entwicklung einer Strategie zur Standort- und Wirtschaftsbelebung der historischen Stadtkerne.

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Kreistage und bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir möchten sehr gerne gemeinsam mit den Landkreisen an den Zielen und Strategien für die Zukunft von Südniedersachsen arbeiten“, fasste Simon Hartmann, gastgebender Bürgermeister der Stadt Northeim, die turnusmäßige Sitzung der Bürgermeister der fünf Mitgliedsstädte in Northeim zusammen. Erste Gespräche zur Kooperation mit den Landkreisen hätten bereits im Januar stattgefunden und würden nun intensiviert.

Hoher Anteil an historischen Fachwerkhäusern

Bei der Kooperation gehe es um die Zukunft der Städte: „Alle Beteiligten sind sich einig, dass unter Berücksichtigung des demographischen Wandels, die Zukunft von Wohnraum, das Flächenmanagement und die Gestaltung der vorhandenen Stadt- und Ortskerne gemeinsam geplant und die Attraktivität von Südniedersachsen zum Leben und Arbeiten und als touristisches Ziel gewahrt werden muss“, so Juliane Hofmann von der Projektleitung der Geschäftsstelle „Fachwerk5eck“.

In Südniedersachsen haben viele Städte einen außergewöhnlich hohen Anteil historischer Fachwerkhäuser. Die Gebäude seien oft prägend für die regionale Identität und ermöglichten Wohnen in Häusern mit einer zum Teil Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte, jedoch würden sie für die Hausbesitzer häufig bei anstehenden Sanierungsarbeiten eine erhöhte finanzielle Belastung darstellen. „Hier können die Baufachabteilungen und Unteren Denkmalschutzbehörden der Städte und Landkreise eine qualifizierte Beratung bieten und bei der Ermittlung von Steuererleichterungen und Fördermitteln Hilfe leisten“, heißt es vom „Fachwerk5eck“.

Von Max Brasch

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