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Northeim Gasleitung bei Nörten wieder Dicht
Die Region Northeim Gasleitung bei Nörten wieder Dicht
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12:28 25.04.2018
Mitarbeiter der „EnergieNetz Mitte“ und einer Spezialfirma reparieren das Gasleck in der Hochdruckleitung. Quelle: Horst Lange, Feuerwehr
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Nörten-Hardenberg

Gegen 21.30 Uhr sei das Loch in der Leitung erfolgreich geschlossen und repariert gewesen, bestätigte am Mittwoch eine Sprecherin der „EnergieNetz Mitte“ GmbH. Am Morgen des Vortages gegen 8 Uhr war die Leitung bei Bauarbeiten für einen Verkehrskreisel für ein neues Industriegebiet bei Lüttgenrode beschädigt worden. Etwa achteinhalb Stunden - bis 16.30 Uhr - konnte Gas fast ungehindert entweichen.

Ein Bagger hatte am Morgen eine Leitung beschädigt. Bis in den Nachmittag hinein trat weiter Gas aus. Gefahr für Menschen bestand nach Angaben der Feuerwehr nicht.

Bis dahin hätten Mitarbeiter des „EnergieNetz Mitte“ mit weiteren Spezialisten einen etwa 200 Meter langen Bypass verlegt. Durch die Zusatzleitung sei das Gas um das Leck herum geleitet worden, während Experten das beschädigte Teilstück der eigentlichen Hochdruckleitung ausgetauscht hätten.

„Mit diesem speziellen Verfahren konnten wir trotz des erheblichen Schadens an der Leitung die Versorgungssicherheit für Privat- und Industriekunden in weiten Teilen Südniedersachsens aufrecht erhalten“, betont Jörg Hartmann, Geschäftsführer der „EnergieNetz Mitte“. Auch unmittelbar nach der Panne hätten die angeschlossenen Kunden weiter Gas bekommen, ergänzte Unternehmenssprecherin Sandra Hübner. Das Gas habe trotz des Lecks bei vermindertem Druck weiter fließen können. Durch die Hochdruckleitung transportiert das Versorgungsunternehmen Gas von Hardegsen nach Duderstadt

Zu keiner Zeit habe eine Gefahr für die Menschen bestanden, hatte bereits am Dienstag der Northeimer Kreisbrandmeister Bernd Kühle versichert und hinzugefügt: „Das Gas entweicht nach oben und verflüchtigt sich schnell.“

Etwa 70 Feuerwehrmitglieder aus dem Kreis Northeim und ein ASB-Team hatten seit dem Vormittag die Unfallstelle abgesichert. Die Zufahrten zur Autobahn 7 und B3 sowie die Bundesstraße 446 zwischen Nörten-Hardenberg und Lütgenrode blieben während der Arbeiten bis zum späten Abend gesperrt. Gegen 22.30 Uhr seien die Straßen wieder freigegeben worden, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Polizei Northeim.

Wie viel Gas entwichen konnte, sei noch nicht berechnet, sagte Hübner. Auch zur Schadenshöhe gebe es noch keine Berechnungen.

Von Ulrich Schubert

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