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Nörten-Hardenberg Konzert der Big Band „Combeau“ in Angerstein
Die Region Northeim Nörten-Hardenberg Konzert der Big Band „Combeau“ in Angerstein
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11:45 15.07.2018
Hans-Heinrich Pinnecke schwingt den Sombrero. Quelle: Eggers
Angerstein

Mit den Worten „Werden sie Zeuge einer der besten Big Bands Angersteins“ kündigte die 17-köpfige Band ihren Auftritt an und leitete unter tosendem Applaus die goldenen 1920er Jahre ein. „In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg liefen die ersten deutschen Schlager im Rundfunk“, erklärt Trompetenspielerin Martina Malorny-Hilke, die zusammen mit Posaunist Martin Klein durch den Abend führte. Eine über den Köpfen der Musiker erscheinende Power-Point-Präsentation ermöglichte es den zahlreichen Gästen lauthals mitzusingen und sich an kleinen Musikvideoausschnitten zu erfreuen. So schallten laute „Hölle“- und „Fühle“-Rufe bei Wolfgang Petrys „Wahnsinn“ durch den Saal im Jugendzentrum.

Ausgelassene Stimmung flaut nie ab

Mit „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Marmor, Stein und Eisen bricht“ leitete die Band die 1960er Jahre ein. „Hier wurde volkstümliche Musik zu Hits“, so Malorny-Hilke. Eine weiße Papiertüte mit fünf unterschiedlichen Schnäpsen begleite das Konzertprogramm „auf die andere Art und Weise“. Zu „Ein Bett im Kornfeld“ tranken beispielsweise sowohl Publikum als auch Band einen Korn. Aber auch andere Unterhaltungsaktionen, wie rote Sombreros bei „Fiesta Mexicana“ von Rex Gildo, ließen die ausgelassene Stimmung nie abflauen.

Als kleine Schlagerunterbrechung spielte die Big Band für zwei anwesende Geburtstagskinder, darunter Olaf Semper, „Hoch sollst du leben“ und „Zum Geburtstag viel Glück“. Sempre sorgte dafür, dass immer die richtigen Power-Point-Folien zu sehen waren. Nach und nach trauten sich immer mehr Paare, im mit Luftballons und Girlanden geschmückten Saal, die Tanzfläche zu betreten. „Vergangenes Jahr hatten wir eine größere Tanzfläche, dieses Jahr war das aufgrund des Ansturms nicht möglich“, sagt musikalischer Leiter und Trompeter Hans-Heinrich Pinnecke. Die Idee zum reinen Schlagerkonzert sei bei einer Kooperation mit einem Männergesangsverein entstanden: „Wir hatten die Noten der ganzen alten Evergreens und haben einfach mal versucht, daraus ein Konzept zu machen, und es kommt ja auch sehr gut an.“ Neben Schlagern spielt die Band vor allem Klassiker aus Jazz, Funk, Rock und Pop.

Konzerte werden ehrenamtlich organisiert

Bis ins Jahr 2015 reiste die Band mit dem Publikum: „Damit erzählen wir die komplette Geschichte und können jedem etwas bieten“, sagt Pinnecke. Dabei trafen Hits wie „Atemlos“ von Helene Fischer auf Dauerbrenner der ZDF-Hitparade, wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ von Chris Roberts aus den 1970er-Jahren.

Organisiert werden die Konzerte ehrenamtlich von den Vereinsmitgliedern. „Wir haben keine Förderer“, sagt Gunda Semper, zweite Vorsitzende des Vereins. Finanziert wird die Veranstaltung unter anderem durch die Einnahmen verschiedener Kurse im Jugendzentrum.

Von Madita Eggers

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